Di., 28.04.2026 , 14:42 Uhr

Regensburg: Brand im Recyclingbetrieb durch falsch entsorgten Akku ausgelöst

Am Donnerstagabend, 9. April 2026, hat ein Brand im Osten von Regensburg für Aufsehen gesorgt.

Am Westhafen entzündete sich in einem Recyclingbetrieb bereits sortiertes Altpapier. Ursache war die unsachgemäße Entsorgung eines Akkus, der offenbar im Papiermüll gelandet war.

Die Stadt weist nun eindringlich auf die richtige Entsorgung von Akkus und akkuhaltigen Geräten hin.

Brand am Westhafen durch Akku im Altpapier

Nach bisherigen Erkenntnissen war ein falsch entsorgter Akku Auslöser des Feuers im Recyclingbetrieb am Westhafen. Das bereits sortierte Altpapier geriet in Brand, nachdem der Akku vermutlich beschädigt wurde oder sich erhitzte.

Gerade in Recyclinganlagen besteht ein erhöhtes Risiko: Werden Akkus beim Sortieren oder Pressen beschädigt, kann es schnell zu einem Kurzschluss kommen – und damit zu einem Brand.

Lithium-Akkus in vielen Alltagsgeräten

Besonders tückisch: Lithium-Batterien stecken heute in zahlreichen Geräten des Alltags. Neben Elektrowerkzeugen, Laptops oder E-Bikes finden sie sich auch in scheinbar harmlosen Produkten wie Glückwunschkarten mit Soundmodulen.

Auch kleinere Geräte wie Handys, Smartwatches oder E-Zigaretten enthalten Lithium-Akkus. Werden sie falsch entsorgt, können sie im Müll große Schäden anrichten.

Stadt Regensburg bittet um richtige Entsorgung

Um weitere Brände in Recyclingbetrieben zu verhindern, appelliert die Stadt Regensburg an alle Bürgerinnen und Bürger, Akkus und akkuhaltige Geräte korrekt zu entsorgen.

Diese gehören nicht in den Haus- oder Papiermüll, sondern in die vorgesehenen Sammelbehälter im Handel oder auf den Recyclinghof. Nur so lässt sich das Risiko von Bränden durch falsch entsorgte Lithium-Akkus deutlich reduzieren.

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