Do., 27.07.2017 , 17:40 Uhr

Regensburg: Bombe konnte entschärft werden

In Regensburg wurde heute (27.07.) erneut eine Bombe aus dem zweiten Weltkrieg gefunden. Wie die Polizei mitteilt, wurde der 250 Kilogramm-Sprengkörper im Rahmen von Bauarbeiten gefunden. Inzwischen konnte die Bombe entschärft und verladen werden, die Straßensperren werden aufgehoben.

Der Sicherheitsradius von 300 Metern hat unter anderem die Firmen des Bioparks, das Sportgelände der Universität und auch die zwei Fakultäten Chemie und Pharmazie betroffen.

 

Die Mitteilung der Polizei:

Am Donnerstag, 27.07.2017, gegen 11:50 Uhr, wurde Am Biopark im Rahmen von Bauarbeiten eine 250kg-Bombe aufgefunden.

Ein Sprengmeister wurde umgehend hinzugezogen. Zeitgleich begann die mit der Einsatzleitung betraute Polizeiinspektion Regensburg-Süd mit der Planung der notwendigen Maßnahmen.

Es handelt sich um eine amerikanische Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg, mit einer Sprengkraft von 120kg und einem intakten Zünder.

Durch den Sprengmeister der Fa. Tauber wurde ein Sicherheitsradius von 300 Metern festgelegt. Betroffen hiervon waren die Firmen des Bioparks, die Fakultäten Chemie und Pharmazie an der Universität Regensburg, sowie das Sportgelände und der Kindergarten der Universität. Hiervon waren ca. 1000 Personen betroffen. Weiter mussten 10 Personen aus den Wohnanwesen Otto-Hahn-Straße 19, 21 und 23 evakuiert werden.

Um 16:00 Uhr wurde mit der Evakuierung begonnen. Ab diesem Zeitpunkt traten auch die Verkehrssperren in der Galgenbergstraße und Am Biopark in Kraft. Hierfür mussten auch die Busse des RVV umgeleitet werden.

Durch die Malteser wurde eine Betreuungsstation im Audimax der Universität eingerichtet.

Gegen 17:15 Uhr konnte der Sprengmeister mit seiner Arbeit beginnen. Gegen 17:40 Uhr kam die Meldung, dass die Bombe erfolgreich entschärft wurde. Die Sperren wurden umgehend wieder aufgehoben und die Anwohner wieder in ihre Häuser konnten.

Die Polizei erhielt Unterstützung von Kräften der Berufsfeuerwehr Regensburg, den freiwilligen Feuerwehren Regensburg Altstadt, Graß und Oberisling und von Angehörigen des Rettungsdienstes.

Die Polizeiinspektion Regensburg bedankt sich bei den betroffenen Anwohnern für ihr Verständnis und ihren Beitrag zum reibungslosen Ablauf bei den Evakuierungsmaßnahmen.

 

PM/MF

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