Entlang der Nordgaustraße beginnen am Montag, 19. Januar 2026, die Bohrarbeiten zur Untersuchung des Erdreichs. Die Arbeiten sollen bis Anfang März 2026 dauern und dienen der Detailplanung des Ausbaus der Nordgaustraße – dem ersten Teilprojekt der Nordspange Regensburg.
An 27 Untersuchungspunkten entlang der Nordgaustraße, zwischen der Kreuzung Brennes-/Isarstraße und der Amberger Straße, werden Bohrungen bis zu 20 Meter tief durchgeführt. Dabei kommen sowohl mobile als auch große Bohrgeräte zum Einsatz. Die entnommenen Bodenproben liefern wichtige Daten über Bodenschichten und Tragfähigkeit. Nach Abschluss der Arbeiten werden alle Bohrlöcher wieder verfüllt und sicher verschlossen.
Während der Untersuchungen kann es zu verkehrlichen Einschränkungen kommen – insbesondere in der Nordgaustraße, der Böhmerwaldstraße, der Sonnenstraße, der Straße Im Gschwander, am Geh- und Radweg bei der Fichtelgebirgstraße sowie an der Alten Waldmünchener Straße.
Die Arbeiten umfassen auch Rammsondierungen, bei denen Material in den Boden eingehämmert wird. Der Verkehr wird, falls nötig, per Ampel geregelt. Vollsperrungen sind nach aktuellem Stand nicht vorgesehen. Über weitere Einschränkungen oder Umleitungen wird rechtzeitig informiert.
Die gewonnenen geologischen Daten sind entscheidend für den Bau der geplanten Lärmschutzanlagen entlang der Nordgaustraße. Vorgesehen sind Lärmschutzwände sowie eine 399 Meter lange Lärmschutzeinhausung auf Höhe der Straße Im Gschwander. Diese wird mit einem begrünten Deckel versehen, auf dem Geh- und Radwege verlaufen sollen. So entsteht eine barrierefreie Verbindung zwischen den Stadtteilen Reinhausen, Sallern-Gallingkofen und Konradsiedlung-Wutzlhofen.
Auch an den Teilprojekten Sallerner Regenbrücke und Lappersdorfer Kreisel werden im Frühjahr 2026 Baugrunduntersuchungen folgen. Die genauen Termine werden noch bekannt gegeben.
Die Nordspange Regensburg ist ein Gemeinschaftsprojekt von Bund, Freistaat Bayern, Stadt und Landkreis Regensburg, dem Markt Lappersdorf und der Autobahn GmbH des Bundes.
Ziel ist es, den Verkehr im Norden Regensburgs zu entlasten und eine leistungsfähige Verkehrsachse zu schaffen. Nachdem seit Ende 2024 Baurecht besteht, konnten die Planungen Anfang 2025 wieder aufgenommen werden.
Weitere Informationen gibt es unter www.nordspange-regensburg.de.
Nordspange Regensburg/JM