Do., 15.01.2026 , 16:23 Uhr

Verkehrsbehinderungen

Regensburg: Bohrarbeiten für Nordspange starten am 19. Januar

Jetzt wird gebohrt: das Nordspange-Projekt geht in die nächste Phase mit ersten Bauuntersuchungen entlang der Nordgaustraße.

Baugrunduntersuchungen für Nordspange Regensburg starten

Entlang der Nordgaustraße beginnen am Montag, 19. Januar 2026, die Bohrarbeiten zur Untersuchung des Erdreichs. Die Arbeiten sollen bis Anfang März 2026 dauern und dienen der Detailplanung des Ausbaus der Nordgaustraße – dem ersten Teilprojekt der Nordspange Regensburg.

27 Bohrpunkte zwischen Brennesstraße und Amberger Straße

An 27 Untersuchungspunkten entlang der Nordgaustraße, zwischen der Kreuzung Brennes-/Isarstraße und der Amberger Straße, werden Bohrungen bis zu 20 Meter tief durchgeführt. Dabei kommen sowohl mobile als auch große Bohrgeräte zum Einsatz. Die entnommenen Bodenproben liefern wichtige Daten über Bodenschichten und Tragfähigkeit. Nach Abschluss der Arbeiten werden alle Bohrlöcher wieder verfüllt und sicher verschlossen.

Einschränkungen im Straßenverkehr – Keine Vollsperrung geplant

Während der Untersuchungen kann es zu verkehrlichen Einschränkungen kommen – insbesondere in der Nordgaustraße, der Böhmerwaldstraße, der Sonnenstraße, der Straße Im Gschwander, am Geh- und Radweg bei der Fichtelgebirgstraße sowie an der Alten Waldmünchener Straße.


Die Arbeiten umfassen auch Rammsondierungen, bei denen Material in den Boden eingehämmert wird. Der Verkehr wird, falls nötig, per Ampel geregelt. Vollsperrungen sind nach aktuellem Stand nicht vorgesehen. Über weitere Einschränkungen oder Umleitungen wird rechtzeitig informiert.

Grundlage für Lärmschutzmaßnahmen

Die gewonnenen geologischen Daten sind entscheidend für den Bau der geplanten Lärmschutzanlagen entlang der Nordgaustraße. Vorgesehen sind Lärmschutzwände sowie eine 399 Meter lange Lärmschutzeinhausung auf Höhe der Straße Im Gschwander. Diese wird mit einem begrünten Deckel versehen, auf dem Geh- und Radwege verlaufen sollen. So entsteht eine barrierefreie Verbindung zwischen den Stadtteilen Reinhausen, Sallern-Gallingkofen und Konradsiedlung-Wutzlhofen.

Weitere Baugrunduntersuchungen im Frühjahr 2026

Auch an den Teilprojekten Sallerner Regenbrücke und Lappersdorfer Kreisel werden im Frühjahr 2026 Baugrunduntersuchungen folgen. Die genauen Termine werden noch bekannt gegeben.

Hintergrund: Das Großprojekt Nordspange Regensburg

Die Nordspange Regensburg ist ein Gemeinschaftsprojekt von Bund, Freistaat Bayern, Stadt und Landkreis Regensburg, dem Markt Lappersdorf und der Autobahn GmbH des Bundes.
Ziel ist es, den Verkehr im Norden Regensburgs zu entlasten und eine leistungsfähige Verkehrsachse zu schaffen. Nachdem seit Ende 2024 Baurecht besteht, konnten die Planungen Anfang 2025 wieder aufgenommen werden.

Weitere Informationen gibt es unter www.nordspange-regensburg.de.

Nordspange Regensburg/JM

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