Wegen ausgelaufener Flüssigkeiten blieb die Strecke rund fünf Stunden gesperrt. Der Fahrer kam vorsorglich ins Krankenhaus.
In der Nacht zum Samstag bildete sich durch Regen und die niedrigen Temperaturen Blitzeis – obwohl die Autobahnmeisterei bereits gestreut hatte.
Ein 32-jähriger Lkw-Fahrer, der von der A 3 aus Richtung Passau auf die A 93 in Richtung München wechseln wollte, verlor kurz nach dem Auffahren auf die Parallelspur die Kontrolle. Der Lastwagen rutschte weg und kippte auf die Fahrerseite.
Selbst die zur Unfallaufnahme eingesetzte Streife der Verkehrspolizei Regensburg hatte Probleme, zum verunfallten Fahrzeug zu gelangen – der Boden war so glatt, dass Polizisten kaum zu Fuß vorankamen.
Durch das Umkippen traten Betriebsstoffe aus, weshalb das angrenzende Erdreich teilweise abgetragen werden musste. Für die Bergungsarbeiten und den Aushub blieb die Parallelfahrbahn rund fünf Stunden komplett gesperrt. Größere Verkehrsbehinderungen gab es jedoch nicht.
Der Lkw-Fahrer wurde vorsorglich in ein Regensburger Krankenhaus gebracht, blieb aber glücklicherweise nur leicht verletzt.
Warum es trotz Streumaßnahmen genau in diesem Abschnitt zu überfrierender Nässe kam, ist bislang nicht geklärt.
VPI Regensburg / Berufsfeuerwehr Regensburg / FC