Do., 18.07.2019 , 10:26 Uhr

Regensburg: Bilanz des Radaktionstags

Die Polizeiinspektion Regensburg Süd hat gestern den Radaktionstag abgehalten. Vor allem „Geisterradler“ hat es erwischt. 

Die eingesetzten Beamten kontrollierten an definierten Örtlichkeiten Radfahrer ganzheitlich, sie waren hierzu unter anderem mit Pedelecs sowie Segways unterwegs. Der Verkehrsüberwachungsdienst der Stadt Regensburg belehrte in der Fußgängerzone die Fahrradfahrer über die Nutzungsmodalitäten dort. Die Sicherheitswacht suchte auf Parkplätzen den Kontakt zu Pkw-Fahrern, um sie zu sensibilisieren und verteilte Flyer. Insgesamt kam es zu ca. 700 Bürgerkontakten.

Bei den Kontrollen wurden 64 Verkehrsordnungswidrigkeiten festgestellt, 53 hiervon im Bereich „Geisterradler“. Bei vier Personen war das Gehör beeinträchtigt und dreimal wurde in der Fußgängerzone die Schrittgeschwindigkeit überschritten. Zwei Fälle der Handynutzung auf dem Fahrrad sowie zwei Rotlichtverstöße wurden von den eingesetzten Beamten ebenfalls geahndet.

Des Weiteren konnte ein E-Bike angehalten werden, an dem der Geschwindigkeitssensor manipuliert wurde, so dass die Tretunterstützung nicht bei erreichten 25 km/h aussetzte. Die erforderliche Fahrerlaubnis für ein derartiges Fahrzeug konnte der Fahrer nicht vorweisen. Zudem führte er ein verbotenes Messer mit sich und war vermutlich unter Drogeneinfluss unterwegs, so dass er sich einer Blutentnahme unterziehen musste. Das Fahrrad wurde sichergestellt.

 

Pressemitteilung der Polizeiinspektion Regensburg Süd

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