Mo., 18.09.2023 , 16:16 Uhr

Bundespolizei ermittelt

Regensburg: Betrunkener löst Feuerwehreinsatz aus

Ein 19-Jähriger hat im Alkoholrausch am Hauptbahnhof Regensburg einen Brandmelder eingeschlagen, obwohl keine Gefahr bestand. Das Bundespolizeirevier Regensburg ermittelt wegen Missbrauchs von Notrufen.

Ein Betrunkener hat in der Nacht auf Samstag einen unnötigen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Der betrunkene 19-Jährige hatte den Brandmelder ausgelöst. Als die Einsatzkräfte ausgerückt sind, haben sie zwar Scherben am Boden vorgefunden, dafür aber kein Feuer. Auf der Kameraaufzeichnung war ein 19-Jähriger zu sehen, den die Polizei noch in der Nähe des Bahnhofes auffinden konnte. Gegen den Mann, der 2,5 Promille intus hatte, wird jetzt wegen Missbrauchs von Notrufen ermittelt. Außerdem muss er den Einsatz zahlen.

JM

 

Die Meldung der Bundespolizei

Gegen 01:50 Uhr teilte die 3-S-Zentrale der Bahn in Nürnberg dem Bundespolizeirevier Regensburg mit, dass eine Brandmeldeanlage am Hauptbahnhof Regensburg ausgelöst hatte. Ein Löschzug der Berufsfeuerwehr Regensburg eilte an den Einsatzort.

Einsatzkräfte der Feuerwehr und Bundespolizisten fanden beim eingeschlagenen Brandmelder am Treppenabgang zu Gleis 4 zwar Scherben am Boden vor, konnten jedoch keinen Brand feststellen. Es meldete sich bei den Beamten auch kein Zeuge, der das Brandmeldesystem aktiviert hatte.

Bei der Videoauswertung erkannten die Bundespolizisten einen Tatverdächtigen, der den Brandmelder eingeschlagen hatte. Das Bundespolizeirevier Regensburg löste sofort eine Fahndung nach ihm aus. Eine Bundespolizeistreife konnte wenig später den mit 2,5 Promille alkoholisierten Mann am Bahnhofsvorplatz stellen.

Das Bundespolizeirevier Regensburg ermittelt nun gegen den 19-Jährigen wegen Missbrauchs von Notrufen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen erteilten die Bundespolizisten dem Deutschen einen Platzverweis. Die Kosten des Einsatzes von Feuerwehr und Bundespolizei werden dem Mann in Rechnung gestellt.

 

Bundespolizei

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