Mo., 15.01.2024 , 14:33 Uhr

Regensburg: Betrunkener legt sich in ein Auto und erbricht sich mehrmals darin

Ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn hat am Freitagabend bestimmt nicht mit dieser Begegnung gerechnet. Ein Betrunkener hatte es sich in seinem Dienstfahrzeug gemütlich gemacht.

Wie die Bundespolizei berichtet, hatte ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn das Dienstfahrzeug unverschlossen im Bereich des Ostbahnhofs abgestellt, um dort Gleisarbeiten zu verrichten. Gegen 20:45 Uhr kam ein stark angetrunkener Mann vorbei – und legte sich prompt auf den Rücksitz des Autos. Dafür hat der Mann zuvor aber laut Polizei einige Gleise überqueren müssen..

Als der Bahnmitarbeiter zurück kam, hat er den blinden Passagier zunächst gar nicht bemerkt. Er stieg in das Auto ein und fuhr damit zu einer Logistikhalle. Erst denn anderen Bahnmitarbeitern fiel dann auf, dass der Betrunkene im Fahrzeug war. Die Mitarbeiter der Bahn informierten die Bundespolizei – der Betrunkene versuchte sogar noch aus dem Auto zu klettern, stürzte dabei aber mehrfach. Seine Wodka-Flasche zerbrach und er zerkratzte laut Polizei die Klappe des Kofferraums.

Doch damit noch nicht genug: Der sturzbetrunkene Mann kletterte auf den Fahrersitz des Autos und erbrach sich mehrfach darin.

Schließlich holten Polizisten den Mann aus dem Auto. Er musste mit einem Rettungswagen in ein Regensburger Krankenhaus gebracht werden. Jetzt ermittelt die Bundespolizei.

 

Der Polizeibericht

Am Freitagabend (12. Januar) ist ein Betrunkener in ein Dienstfahrzeug der Deutschen Bahn AG eingestiegen und hat sich mehrmals darin erbrochen. Das Bundespolizeirevier Regensburg ermittelt gegen den 24-jährigen Tunesier.

Ersten Erkenntnissen zufolge stellte am Abend ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn AG ein Dienstfahrzeug unverschlossen am Stellwerk 5 des Ostbahnhofes ab und verrichtete Gleisarbeiten. Gegen 20:45 Uhr legte sich ein stark angetrunkener Tunesier auf die Rückbank des Autos. Um an das Fahrzeug zu kommen, hatte der 24-Jährige zuvor mehrere Gleise am Ostbahnhof überqueren müssen.

Kurze Zeit später kam der Bahnmitarbeiter zurück und fuhr mit dem Fahrzeug zu einer Logistikhalle. Der Fahrer bemerkte zunächst den „blinden Passagier“ auf der Rücksitzbank nicht.

An der Halle angekommen entdeckten andere Bahnmitarbeiter den Betrunkenen auf der Rücksitzbank und informierten das Bundespolizeirevier Regensburg. Der Tunesier stieg aus dem Auto aus und fiel mehrmals zu Boden. Dabei zerbrach seine Wodka-Flasche und er zerkratzte die Kofferraumklappe.

Anschließend kletterte der 24-Jährige auf den Fahrersitz und erbrach sich mehrmals in das Dienstfahrzeug der Deutschen Bahn AG.

Herbeigeeilte Bundespolizisten holten den Mann aus dem Auto und forderte einen Rettungswagen an. Die Rettungssanitäter lieferten den Mann in ein Regensburger Krankenhaus ein.

Das Bundespolizeirevier Regensburg ermittelt wegen Sachbeschädigung und mehreren Verstößen gegen die Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung.

Pressebericht Bundespolizeiinspektion Waldmünchen

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