Fr., 23.09.2022 , 08:47 Uhr

Regensburg: Berufsfeuerwehr musste Containerbrand löschen

Das Regensburger Amt für Brand- und Katastrophenschutz berichtet von einem Containerbrand am Donnerstag (22.9.) im Regensburger Osten.

Die Berufsfeuerwehr musste am Nachmittag anrücken, um die Flammen, die aus einem 40 Kubikmeter fassenden Container schlugen, zu bekämpfen. Im Container war Schrott gelagert, es gab starke Rauchentwicklung, dadurch wurde eine angrenzende Halle verraucht. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr dursuchten die Halle – es befanden sich aber glücklicherweise keine Personen darin. Nach einer knappen Stunde war das Feuer vollständig gelöscht. Zuvor kam auch ein Bagger zum Einsatz, der den voll beladenen Container entleerte. Zwei Mitarbeiter der Betroffenen Firma mussten aufgrund einer Rauchgasvergiftung kurzzeitig durch den Rettungsdienst behandelt werden. Neben der Berufsfeuerwehr war auch die Werkfeuerwehr von BMW an der Einsatzstelle und unterstützte die Entrauchung der Halle.

MF

 

Der Einsatzbericht der Berufsfeuerwehr

Am heutigen 22. September wurde gegen 15:45 Uhr ein brennender Container auf einem Betriebsgelände im Regensburger Stadtosten gemeldet. Gemäß dem Meldebild wurden zunächst zwei Löschfahrzeuge der Berufsfeuerwehr von der Integrierten Leistelle zur Einsatzstelle alarmiert. Vor Ort wurde ein 40 m³ fassender, im Freien stehender, mit Schrott beladener Container im Vollbrand vorgefunden. Durch die starke Rauchentwicklung wurde zudem eine angrenzende Industriehalle nahezu vollständig verraucht. Aufgrund der verrauchten Halle wurde die Alarmstufe erhöht und der restliche Löschzug mit Inspektionsdienst nachalarmiert.

Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich noch Personen in der Halle befinden, wurde umgehend mit der Durchsuchung des Gebäudes begonnen. Hierzu wurde ein Trupp unter Atemschutz und eine Wärmebildkamera eingesetzt. Glücklicherweise konnte durch den vorgehenden Trupp schnell Entwarnung gegeben werden. Es wurden keine Personen im Gebäude aufgefunden. Der Abgleich einer Personalliste mit den zwischenzeitlich an der Sammelstelle eingefundenen Personen bestätigte dies.

Neben der Personensuche wurde zeitgleich die Brandbekämpfung eingeleitet. Um alle Glutnester vollständig ablöschen zu können, musste im Laufe der Löscharbeiten der voll beladene Container mit der Hilfe eines Baggers entleert werden. Hierbei wurde die Berufsfeuerwehr durch einen betriebsangehörigen Maschinenführer unterstützt. Währenden der gesamten Löscharbeiten musste ebenfalls Atemschutz eingesetzt werden. Nach einer knappen Stunde konnte schließlich „Feuer aus“ gemeldet werden.

Zwei Mitarbeiter mussten aufgrund von Rauchgasintoxikation kurzzeitig vom Rettungsdienst behandelt werden.

Neben der Berufsfeuerwehr, dem Rettungsdienst und der Polizei war auch die Werkfeuerwehr BMW an der Einsatzstelle. Sie unterstütze die städtischen Feuerwehrkräfte bei der Entrauchung der Halle mit einem Großraumlüfter.

Die Schadenshöhe sowie die Brandursache sind nicht bekannt.

Einsatzbericht Berufsfeuerwehr Regensburg

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