Mi., 22.10.2025 , 12:31 Uhr

Offener Brief nach Stadtbild-Debatte

Regensburg/Berlin: Folgt Friedrich Merz der Einladung von Peter Aumer in die Domstadt?

Seit vergangener Woche erntet Bundeskanzler Friedrich Merz ordentlich Kritik, wegen einer Aussage zur Migrationspolitik. Bundestagsabgeordneter Peter Aumer reagiert darauf mit einem offenen Brief und einer Einladung nach Regensburg.

Merz verteidigt Haltung zu Migration und Rückführungen


Auf einer Pressekonferenz in Potsdam vergangene Woche hatte CDU-Chef Merz erklärt, man korrigiere frühere Versäumnisse in der Migrationspolitik und mache Fortschritte. „Aber wir haben natürlich immer im Stadtbild noch dieses Problem, und deswegen ist der Bundesinnenminister ja auch dabei, jetzt in sehr großem Umfang auch Rückführungen zu ermöglichen und durchzuführen.“

Merz bleibt bei seiner Aussage

Am Montag hielt der CDU-Vorsitzende an seiner Haltung fest. Auf Nachfrage von Journalistinnen und Journalisten sagte er: „Fragen Sie mal Ihre Töchter, was ich damit gemeint haben könnte. Ich vermute, Sie kriegen eine ziemlich klare und deutliche Antwort. Ich habe gar nichts zurückzunehmen.“

Mit seinen Äußerungen löste Merz erneut Diskussionen über den politischen Umgang mit Migration und Integration aus.

 

Bundestagsabgeordneter Aumer reagiert mit Brief

Mt einem offenen Schreiben bedankt sich Bundestagsabgeordneter Peter Aumer (CSU) beim Kanzler für seine klaren Worte und lädt ihn nach Regensburg ein.

Sehr gerne möchte ich Sie einladen, sich bei einem Besuch in Regensburg selbst ein Bild von der
Situation zu machen. Ein gemeinsamer Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern aus Stadt,
Polizei, Wirtschaft und Zivilgesellschaft könnte wertvolle Impulse für die weitere Arbeit der
Bundesregierung geben.
Ich würde mich sehr freuen, Sie bald in Regensburg begrüßen zu dürfen.

 

dpa / Wahlkreisbüro Regensburg / TVA Onlineredaktion

 

Der offizielle Brief von Peter Aumer:

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