Am Donnerstagabend wurde am Donauufer in Regensburg ein nicht genehmigtes Feuerwerk gezündet. Gegen 23:00 Uhr meldeten Zeugen Feuerwerkskörper zwischen der Steinernen Brücke und der Eisernen Brücke.
Neben Feuerwerksbatterien kamen auch Bengalos zum Einsatz. Im Umfeld stellte die Polizei zwei Tatverdächtige (19 und 21 Jahre) fest. Dabei handelt es sich wohl um Jahn-Fans.
Es entstand ein Sachschaden im mittleren vierstelligen Eurobereich. Die Polizeiinspektion Regensburg Süd ermittelt wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung.
Fußballverein distanziert sich von Aktion
Der SSV Jahn hat sich von diesem Vorfall distanziert. Der Verein betonte, Verstöße gegen die Sprengstoffverordnung grundsätzlich abzulehnen und kritisierte insbesondere die durch Jahn-Fans verursachten Ruhestörungen und weiteren Beeinträchtigungen. Gleichzeitig erklärte der SSV Jahn, weder Urheber der Aktion gewesen noch im Vorfeld über deren Organisation informiert worden zu sein.
Der Verein verwies zudem auf den regelmäßigen Austausch mit den Fans, etwa bei Fangesprächen, Fanclub-Treffen oder über das Fanprojekt. Dabei werde auch immer wieder für den verantwortungsvollen Umgang mit pyrotechnischen Gegenständen sensibilisiert. Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Vorfälle wolle man den Dialog mit den Fans nun erneut intensivieren.
Zeugen mit Videoaufnahmen auf denen Personen zu erkennen sind, werden gebeten, sich unter 0941/506-2001 zu melden.
PI Regensburg Süd/JM