Das Verteidigungsministerium hat Standorte für die 24 Musterungszentren festgelegt. Dort sollen junge Menschen ab Mitte 2027 auf körperliche, psychische und intellektuelle Eignung für die Bundeswehr untersucht werden – auch in Bayern. Ziel ist eine flächendeckende und effiziente Musterung im Zuge des neuen Wehrdienst-Modernisierungsgesetzes.
Nach Angaben des Regensburger Bundestagsabgeordneten Peter Aumer (MdB) war die Entscheidung das Ergebnis intensiver Bemühungen, Regensburg als Standort zu berücksichtigen. Die Ansiedlung wird als bedeutendes Signal für die Stadt und die gesamte Oberpfalz gewertet.
Mit dem neuen Musterungszentrum baut die Bundeswehr ihre Präsenz in der Fläche aus. Gleichzeitig sollen in Regensburg neue Arbeitsplätze entstehen. Ziel ist es, die personelle Ausstattung der Streitkräfte zu stärken und die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands weiter auszubauen.
Regensburg wird künftig einer von bundesweit acht neuen Bundeswehrstandorten sein. Neben der Domstadt sollen noch zwei weitere Musterungszentren in Kempten und Würzburg entstehen. Gemeinsam mit dem bereits bestehenden Zentrum in Nürnberg gäbe es dann vier Standorte in Bayern von insgesamt 24 Musterungszentren in Deutschland. Die Einrichtung ist Teil einer Neustrukturierung der Bundeswehr.
Vor dem Hintergrund der aktuellen sicherheitspolitischen Lage wird der Ausbau der Bundeswehr als wichtiger Schritt zur Sicherstellung der Verteidigungsfähigkeit Deutschlands eingeordnet. Eine moderne, leistungsfähige und bürgernahe Bundeswehr gilt dabei als zentrales Ziel.
PM Peter Aumer/dpa/JM