Di., 15.07.2025 , 18:07 Uhr

Regensburg: Behindertenbeauftragte fordern vor Kommunalwahl 2026 klare Priorität für Teilhabe und Barrierefreiheit

Beim jährlichen Treffen der kommunalen Behindertenbeauftragten in Bayern vom 10. bis 12. Juli 2025 in Regensburg wurde deutlich: Angesichts der bevorstehenden Kommunalwahlen 2026 setzen sich die Vertreterinnen und Vertreter aus ganz Bayern gemeinsam dafür ein, dass soziale Belange trotz Sparzwängen nicht unter den Tisch fallen.

Im Zentrum der Veranstaltung stand ein Appell an die Kommunen: Einsparungen im Sozialbereich dürfen nicht zulasten von Menschen mit Behinderung gehen. Die kommunale Ebene spiele eine zentrale Rolle bei der Umsetzung von Barrierefreiheit, Inklusion und Teilhabe – deshalb müsse gerade in Zeiten knapper Kassen sichergestellt sein, dass die Rechte und Bedürfnisse dieser Bevölkerungsgruppe nicht vernachlässigt werden.

Teilhabe kein „Schönwetterprojekt“

Holger Kiesel, der Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, und Frank Reinel, Landesvorsitzender der Vereinigung kommunaler Interessenvertreter von Menschen mit Behinderung in Bayern e.V. (VKIB), waren sich einig: Barrierefreiheit und Teilhabe sind grundlegende Prinzipien – unabhängig von der Haushaltslage. Sie dürften nicht zur Verhandlungsmasse in wirtschaftlich schwierigen Zeiten werden.

PM Vereinigung Kommunaler Interessenvertreter von Menschen mit Behinderung in Bayern e.V. / FC

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