Di., 30.11.2021 , 14:44 Uhr

Regensburg: Bayernwerk tritt Umwelt- und Klimapakt bei

Heute überreichte Regensburgs Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer im Alten Rathaus dem Vorstandsvorsitzenden der Bayernwerk AG, Dr. Egon Westphal, die Urkunde zur Teilnahme am Umwelt- und Klimapakt. Als einer von 1.523 Partnern will das Bayernwerk sich damit im Verbund von Politik, Wirtschaft und Verbänden für nachhaltige Energielösungen der Zukunft einsetzen und den eigenen CO2-Fußabdruck weiter reduzieren.

„Wir beim Bayernwerk haben uns im vergangenen Jahr das Ziel gesetzt, unser gesamtes wirtschaftliches Handeln auf Nachhaltigkeit auszurichten. Daher freue ich mich, dass wir nun auch gemeinsam im Umwelt- und Klimapakt die Architektur der regionalen und nachhaltigen Energiewende vor Ort mitgestalten können und einen starken Beitrag zur Dekarbonisierung leisten werden“, sagt Bayernwerk-Vorstandsvorsitzender Dr. Egon Westphal.

Beim gemeinsamen Termin im Alten Rathaus erläuterte der Vorstandsvorsitzende, wie sich das Bayernwerk in den verschiedensten Unternehmensbereichen auf nachhaltige Konzepte setzt: Angefangen von der Umstellung auf einen vollelektrischen Fuhrpark, über ein energieeffizientes Gebäudemanagement bis hin zu einem vollständig ökologischen Trassenmanagement. Bei letzterem, der Naturpflege unter den Hochspannungsleitungen des Bayerwerks, wird schon seit Jahrzehnten im gesamten Netzgebiet auf eine selektive Gehölzpflege gesetzt. Dies bedeutet, dass anstelle eines regelmäßigen Kahlschlags gezielt nur kritische Gehölze entfernt werden. Hierbei handelt es sich zum Beispiel um zu hoch gewachsene Bäume und Sträucher oder nicht mehr standsichere Randbäume, die in die Leiterseile fallen könnten. Somit bleiben innerhalb der Trassen wichtige Vernetzungs- und Wanderstrukturen für waldbewohnende Tiere erhalten und die Barrierenwirkung der Trassen wird reduziert. Daneben engagiert sich der Netzbetreiber aber auch intensiv im Vogelschutz sowie bei der Renaturierung von Eigentumsflächen.

„Lösungen für Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen zu entwickeln, um damit den Umwelt- und Klimaschutz voranzubringen, sind wichtiger als je zuvor. Ich danke dem Bayernwerk für den engagierten Einsatz und die ehrgeizigen Ziele“, so Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer.

Beim Thema Dekarbonisierung hat sich das Bayernwerk mittlerweile zum Ziel gesetzt, seine CO2-Emmissionen zu reduzieren und bis 2030 in den Emissionskategorien 1 und 2 (sogenannte „Scope 1“ und „Scope 2“ Kategorien) klimaneutral zu werden. Mittlerweile hat das Energieunternehmen in allen Geschäftsbereichen aktiv Möglichkeiten zur Senkung CO2-Emissionen ermittelt. So soll beispielsweise der eigene Stromverbrauch von technischen Anlagen vermehrt über Photovoltaikanlagen gedeckt werden, wodurch weniger Graustrom benötigt wird. Alle Standorte des Bayernwerks wurden zudem mit umweltfreundlicher Photovoltaik ausgestattet.

Neben verschiedenen Einzelmaßnahmen will das Bayernwerk aber auch seinen Kunden ein breites, klimaneutrales Produktportfolio anbieten. Dazu zählen neben modernen Speicherangeboten, dem Aufbau grüner Energienetze und Quartierslösungen in Städten auch Angebote für mobile Endgeräte, wie z.B. die „ÖkoHeld-App“.

Pressemitteilung Bayernwerk

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