Fr., 05.05.2023 , 17:45 Uhr

Regensburg: Bayernwerk schließt sich der Initiative "Ostbayern handelt" an

Klimaschutz aktiv in Ostbayern gestalten – mit diesem Anspruch hat sich die Bayernwerk AG (Bayernwerk) jetzt der Initiative „Ostbayern handelt!“ (OHA!) angeschlossen.

Bei einem gemeinsamen Treffen mit Vertretern von OHA! und des Bayernwerks wurden die Partnerschaft besiegelt und die Inhalte zur Selbstverpflichtung, wie die Ermittlung und Reduzierung des CO2-Ausstoßes, diskutiert. Gemeinsam mit 42 namhaften ostbayerischen Unternehmen setzt das Bayernwerk damit ein nachhaltiges Zeichen, speziell bei der Dekarbonisierung des Energienetzes.

Ins Leben gerufen wurde die OHA-Initiative 2020 als gemeinnütziger Verein von dem Unternehmer Eduard B. Wagner. Als branchenübergreifender Zusammenschluss von Unternehmen aller Größen, Handwerkern, Behörden und Organisationen engagiert sich die von ihm gegründete Initiative für Klimaschutz und Energieeffizienz im ostbayerischen Raum. Dazu wollen die beteiligten Mitglieder die Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit des jeweils eigenen Unternehmens überprüfen und sinnvolle Maßnahmen zum Klimaschutz vor Ort umsetzen. Dies umfasst zum Beispiel eine nachvollziehbare betriebliche Energieeffizienz bei Produkten und Dienstleistungen wie auch bei Produktionsprozessen.

 

„Ein wesentlicher Eckpfeiler unserer Nachhaltigkeitsstrategie ist es, Partnerschaften und Kooperationen einzugehen. Wir sind davon überzeugt, dass die Aufgabe der Energiewende für Bayern, aber darüber hinaus die Entwicklung eines nachhaltigen, klimaneutralen Wirtschaftsstandorts Bayern, nur durch ein starkes Netzwerk gelingen kann“, sagt Matthias Löhlein, Leiter für Unternehmensentwicklung und Nachhaltigkeit beim Bayernwerk.

 

Bereits jetzt entwickelt und betreibt das Bayernwerk eine nachhaltige Netzinfrastruktur und ein nachhaltiges Erzeugungsportfolio. Vor allem beim Netzausbau wird im Rahmen von Planungsverfahren auf den Schutz der Ökosysteme geachtet. Vogelschutzmarkeirungen an Hochspannungsleitungen gehören hier ebenso dazu wie ein ökologisches Trassenmanagement. In seiner Nachhaltigkeitsstrategie hat sich das Bayernwerk weitere ambitionierte Ziele für die nächsten Jahre gesetzt.

Im Rahmen eines Managementsystems hat sich das Energieunternehmen nun gezielte Maßnahmen zur Verbesserung der Umweltleistung vorgenommen, um bis 2030 im Scope 1 und 2 klimaneutral zu sein. Zudem will das Bayernwerk den Anteil von regionalem Biomethanund synthetischem Methan im Gasnetz erhöhen und den Eigenbedarf zu 100 % aus regenerativen Energien decken. In einem wiederkehrenden Nachhaltigkeitsbericht soll über den Fortschritt dieser konkreten Maßnahmen und die Erreichung der Ziele berichtet werden.

 

Bayernwekr / MB

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