Do., 18.11.2021 , 19:56 Uhr

Eröffnung von neuer Ausstellung

Regensburg: „Bayerische Fotopioniere aus dem Allgäu“ im Haus der Bayerischen Geschichte

Ab sofort gibt es eine kostenlose Fotoausstellung mit beeindruckenden Bildern aus einem vergangenen Jahrhundert im Foyer des Haus der Bayerischen Geschichte zu bewundern.

 

 

1900 in Bildern - „Fotopioniere im Allgäu“

Die Zeit um 1900: Gesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft, Technik und Kunst stürmen ungeahnten Neuerungen entgegen. Das Alte lebt noch, gerade in Dorf und Kleinstadt. Aber Strom, Motoren und Mode verbreiten sich rasch bis in die Alpentäler. Im Allgäu halten Fotopioniere das noch Gewohnte, lieber aber schon das Neue fest; in Missen die Bäuerin Auguste Städele, im Marktflecken Sonthofen die Fotografen-Brüder Fritz und Eugen Heimhuber. Aufbruch im Allgäu wie auch anderswo in Bayern. Das aufstrebende Medium Fotografie wird zum Zeitzeugen.

Das Haus der Bayerischen Geschichte hat am Donnerstag im Foyer des Museums im Rahmen eines Presserundgangs mit Dr. Andreas Kuhn, verantwortlicher Referent für das Projekt, und Dr. Albrecht A. Gribl, der das Haus der Bayerischen Geschichte bei der Konzeption der „Fotopioniere im Allgäu“ maßgeblich unterstützt hat, eine Sonderausstellung eröffnet (bis 20. März 2022).

Diese widmet sich einem ungleichen Paar: nämlich der vermutlich ersten fotografierenden Bäuerin und den beiden Sprösslingen eines „Königlich Bayerischen Hofphotographen“. Obwohl sie nur 15 Kilometer Luftlinie getrennt voneinander tätig sind, könnten die Unterschiede kaum größer sein.

 

 

Ergänzung zu „Götterdämmerung II – Die letzten Monarchen“

Die „Bayerischen Fotopioniere“ verstehen sich als Ergänzung zur Bayerischen Landesausstellung „Götterdämmerung II – Die letzten Monarchen“, die noch bis 16. Januar 2022 im Museum am Donaumarkt zu sehen ist. Im Gegensatz zur großen politischen Bühne bilden die beiden Fotobestände eine vermeintlich beschauliche Welt ab, in die das Neue hineinplatzt.

Direktor Dr. Richard Loibl freut es, dass mit der Fotoausstellung quasi eine Tradition begründet wird. Nach der Ausstellung „Zeitlang – Erkundungen im unbekannten Bayern“ der beiden SZ-Redakteure Sebastian Beck und Hans Kratzer ist sie schon die zweite, die im Foyer des Museums kostenlos zugänglich ist.

Die Ausstellung kann ebenso mit dem Mediaguide erkundet werden, den es an der  Museumskasse oder als kostenlose App gibt.

 

Weitere Informationen über das Haus der Bayerischen Geschichte finden Sie unter www.hdbg.de.

 

Haus der Bayerischen Geschichte/JM

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