Um 20:16 Uhr wurde die Feuerwehr Regensburg zu einem Balkonbrand in die Friedrich-Ebert-Straße alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Meldung: Auf einem Balkon des achtstöckigen Wohngebäudes war ein Feuer ausgebrochen. Die Flammen drohten, auf angrenzende Bereiche überzugreifen.
Die Feuerwehr leitete sofort Löscharbeiten von außen ein. Die Maßnahmen zeigten schnell Wirkung. So konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindert werden.
Parallel zu den Löscharbeiten kontrollierten mehrere Trupps unter Atemschutz das Innere des Gebäudes. Durch den Balkonbrand kam es zu einer deutlichen Rauchentwicklung, das Treppenhaus war verraucht.
Aus Sicherheitsgründen wurde das Wohngebäude in der Friedrich-Ebert-Straße in Regensburg vorsorglich geräumt. Insgesamt waren 85 Personen, darunter 18 Kinder, von dem Einsatz betroffen. Die Kinder wurden vom Rettungsdienst betreut.
Für die Dauer des Einsatzes richteten die Einsatzkräfte eine Betreuungsstelle im Pfarrsaal der Pfarrei St. Paul ein. Die Feuerwehr bedankt sich ausdrücklich für die unkomplizierte Bereitstellung der Räume.
Der Pfarrsaal gehört im Stadtgebiet Regensburg zu den sogenannten „Leuchttürmen“. Diese Anlaufstellen stehen der Bevölkerung bei länger anhaltenden Stromausfällen zur Verfügung. Weitere Informationen dazu gibt es unter
www.regensburg.de/buergerservice/katastrophen-notfallsituationen
Nach Abschluss der Belüftungs- und Kontrollmaßnahmen konnten die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses ab etwa 21:30 Uhr wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.
Beim Balkonbrand in Regensburg waren der Löschzug der Berufsfeuerwehr Regensburg sowie der Löschzug Altstadt der Freiwilligen Feuerwehr Regensburg im Einsatz. Unterstützt wurden sie von mehreren Streifen der Polizei sowie vom Rettungsdienst mit Sanitätseinsatzleitung, mehreren Notärzten, Rettungswagen, Schnelleinsatzgruppen und der Notfallseelsorge.
Kurz nach dem Eintreffen des ersten Löschzugs wurde zudem eine weitere Einsatzstelle gemeldet. Eine ausgelöste Brandmeldeanlage machte das Abrücken des Führungsdienstes, einer Drehleiter von der Hauptfeuerwache sowie des Löschzugs Winzer der Freiwilligen Feuerwehr Regensburg erforderlich. Vor Ort stellte sich die Auslösung als Fehlalarm heraus.
Zur Brandursache und zur Schadenshöhe kann die Feuerwehr Regensburg keine Angaben machen. Die Ermittlungen wurden von der Polizei aufgenommen.
Amt für Brand- und Katastrophenschutz / TR