Do., 01.01.2026 , 06:55 Uhr

Regensburg: Aus Mitgefühl wird Hilfe: 1.000 Euro für Caritas-Einrichtung St. Rita

Eine Frau ist an Krebs verstorben. Ihre Familie hat jetzt an eine Caritas-Wohngruppe gespendet.

Der Tod der 49-jährigen Andrea im Februar kam für ihre Familie viel zu früh. Aufgrund einer fortgeschrittenen Krebserkrankung war er jedoch unausweichlich. Beim Besuch im Caritas Marienheim in der Ostengasse erinnert sich ihre Schwester Martina Stelzl an die schwere Zeit.

„Sie war sehr mutig und hat uns alle bis kurz vor ihrem Tod noch getröstet“, erzählt sie. Gemeinsam mit einigen Leckereien überreicht Martina Stelzl eine Spende über 1.000 Euro an die Wohngruppe St. Rita, eine Caritas-Einrichtung in Regensburg für Frauen in besonderen Lebenslagen.

Spendenaktion nach schwerer Erkrankung

Das Geld stammt aus einer Spendenaktion, die Freunde und Bekannte der verstorbenen Friseurin Andrea ins Leben gerufen hatten. Nach Ausbruch der Krankheit konnte sie nicht mehr arbeiten und hatte kein Einkommen mehr.

Nach ihrem Tod war noch Geld übrig. Die Familie – Schwester Martina mit ihrem Mann und zwei Töchtern sowie die Eltern – entschied gemeinsam, wohin die restliche Summe gehen sollte. Die Wahl fiel schließlich auf die Wohngruppe St. Rita der Caritas Regensburg.

Wichtige Unterstützung für den Alltag

Für die Bewohnerinnen der Caritas-Einrichtung bedeutet die Spende sehr viel. „Wir können damit kleine Anschaffungen ermöglichen, einen Ausflug zusammen mit unseren Ehrenamtlichen machen, einen Brillenzuschuss leisten oder – wie vor kurzem – einen Fahrtkostenzuschuss zu einer Beerdigung oder zu einer Familienzusammenführung einer Mutter, deren Kind am Chiemsee lebt, beisteuern“, berichtet Einrichtungsleiterin Karin Haubenschild aus dem Alltag.

Die 1.000 Euro und auch die mitgebrachten Knabbereien kamen bei den Bewohnerinnen gut an. Eine von ihnen bedankte sich auf besondere Weise und bastelte drei Engel für die Familie der verstorbenen Andrea.

PM Caritas Diözesanverband Regensburg / KH

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