Sa., 01.02.2025 , 08:26 Uhr

Regensburg: Auftakt zur Tarifrunde 2025 – Über 600 Unterschriften für ver.di-Forderungen

Beim Auftakt der Tarifrunde 2025 in Regensburg übergab ver.di über 600 Unterschriften, hinter denen 86 Prozent der Beschäftigten stehen.

Am Donnerstagmorgen fand am Standort Regensburg des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts (WSA) Donau MDK die Auftaktveranstaltung zur Tarifrunde 2025 für den öffentlichen Dienst statt. Im Mittelpunkt stand die symbolische Übergabe von über 600 Unterschriften, die ver.di-Vertrauensleutesprecher Georg Bachmeier an den ehemaligen Amtsleiter Rolf Diesler überreichte. Die Unterschriften stammen von Beschäftigten des gesamten Amtsgebiets und unterstreichen die breite Unterstützung für die Forderungen von ver.di.

Hohe Beteiligung der Beschäftigten

Mit einer Zustimmung von 86 Prozent der rund 700 Beschäftigten übertrifft die Beteiligung deutlich die Tarifrunde 2023, bei der es noch 74 Prozent waren. Vertreter aller Standorte des Amts kamen nach Regensburg, um ihre Unterstützung zu zeigen – teils nach weiten Anreisen entlang des Main-Donau-Kanals und der frei fließenden Donau von Neuses über Nürnberg bis Passau.

Der zuständige Gewerkschaftssekretär Christoph Kittel zeigte sich erfreut über die große Resonanz: „Trotz vieler Krisen haben wir im öffentlichen Dienst weiterhin ein Personalproblem.“ Vertrauensleutesprecher Bachmeier betonte, dass die Branche attraktiver gestaltet werden müsse, um den Fachkräftemangel zu bewältigen.

Forderungen der Tarifrunde 2025

Nach der Unterschriftenübergabe setzte sich die Gruppe der Streikdelegierten in Bewegung zum Gewerkschaftshaus, um weitere Schritte in der Tarifrunde zu planen.

Die Gewerkschaft ver.di fordert in der aktuellen Tarifrunde:

  • 8 Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 350 Euro zusätzlich
  • Höhere Zulagen für Wechselschicht- und Schichtarbeit
  • Drei zusätzliche freie Tage, einer davon speziell für Gewerkschaftsmitglieder
  • Ein neues Arbeitszeitkonto zur flexibleren Gestaltung der Arbeitszeit

Mit diesen Forderungen will ver.di die Attraktivität des öffentlichen Dienstes steigern und bessere Bedingungen für die Beschäftigten durchsetzen.

ver.di / FH

Das könnte Dich auch interessieren

23.02.2026 Bayern: Steigende Wasserstände – Flüsse und Bäche treten über die Ufer Vor allem in den Regionen rund um den Bayerischen Wald und das Fichtelgebirge treten Flüsse und Bäche teils über die Ufer. Während vielerorts nur Wiesen und Felder betroffen sind, könnten mancherorts auch Keller und Häuser überflutet werden. Noch ist der Höchststand nicht überall erreicht. Der Hochwassernachrichtendienst rechnet jedoch damit, dass die Pegelstände ab Mittwoch wieder 17.02.2026 Regensburg: Verdi kündigt ÖPNV Warnstreiks in mehreren Städten an Die Gewerkschaft Verdi hat für Donnerstag und Freitag ganztägige Warnstreiks angekündigt. Betroffen sind Augsburg am Donnerstag, Regensburg am Donnerstag und Freitag sowie Passau und Landshut am Freitag. In Bamberg läuft der Streik bereits seit Dienstagmorgen und dauert bis Mittwochnacht an. Auch in den kommenden Wochen könnten weitere Arbeitsniederlegungen folgen. Bamberg: Notfallfahrplan mit Einschränkungen In Bamberg 15.02.2026 Fasching in Ostbayern 2026 14.02.2026 Bayern: 95 Millionen Euro Hochwasserhilfe von der EU Bayern hat nach dem verheerenden Hochwasser im Juni 2024 rund 95 Millionen Euro aus dem Europäischen Solidaritätsfonds erhalten. Das bestätigte eine Sprecherin des Finanzministeriums auf dpa-Anfrage. Zuvor hatte die „Augsburger Allgemeine“ darüber berichtet. Den Antrag auf die europäischen Hilfen hatte der Freistaat gemeinsam mit Baden-Württemberg gestellt. 95 Millionen Euro aus dem Europäischen Solidaritätsfonds Mit den