Fr., 01.05.2026 , 08:51 Uhr

Regensburg: Angebranntes Essen sorgt für Großeinsatz im Dörnberg-Quartier

Ein funktionierender Rauchwarnmelder und aufmerksame Nachbarn haben in der Nacht auf den 1. Mai in Regensburg vermutlich ein Leben gerettet. Im Dörnberg-Quartier bemerkten Anwohner gegen 23:16 Uhr das Piepsen eines Rauchmelders – zudem roch es im Treppenhaus bereits nach Rauch.

Feuerwehr öffnet Wohnungstür

Der Löschzug der Berufsfeuerwehr Regensburg wurde alarmiert. Da auf lautes Klopfen niemand reagierte, öffneten die Einsatzkräfte die Wohnungstür mit Spezialwerkzeug.

In der stark verqualmten Wohnung fanden Feuerwehrleute unter schwerem Atemschutz einen tief schlafenden Bewohner. Sie brachten den Mann ins Freie und übergaben ihn zur weiteren Behandlung an den Rettungsdienst.

Angebranntes Essen als Ursache

Der Rauch war durch angebrannte Speisen auf dem Herd entstanden. Diese konnten im Spülbecken gelöscht werden.

Mit zwei Überdrucklüftern und einem mobilen Rauchvorhang verhinderten die Einsatzkräfte, dass sich der Rauch weiter im Treppenraum ausbreitete. Gleichzeitig wurde die Wohnung entraucht.

Einsatz nach 45 Minuten beendet

Nach rund 45 Minuten war der Einsatz beendet. Die Wohnung wurde gelüftet und die Tür wieder instandgesetzt, bevor die Feuerwehr abrückte.

Der Vorfall zeigt erneut, wie wichtig funktionierende Rauchmelder und aufmerksame Nachbarn sind. Gerade im Schlaf wird Rauch häufig nicht bemerkt – mit möglicherweise schweren gesundheitlichen Folgen bis hin zur Lebensgefahr. Im Zweifel sollte immer der Notruf 112 gewählt werden. Für Anrufer entstehen auch dann keine Kosten, wenn sich ein Alarm später als unbegründet herausstellt.

Amt für Brand- und Katastrophenschutz Regensburg / FH

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