Die Situation an der Donau entspannt sich weiter. Dennoch bleibt im Meldebereich 3 zwischen Regensburg und Passau die Meldestufe „Warnung“ nach dem Alarmplan bayerische Donau Gewässerökologie bestehen. Das teilte die Regierung der Oberpfalz mit.
Nach Angaben der Regierung können in den kommenden Tagen vor allem in den frühen Morgenstunden weiterhin niedrige Sauerstoffwerte in der Donau auftreten. Deshalb bleibt die Warnstufe für den Abschnitt von Regensburg bis Passau vorerst bestehen.
Für den Meldebereich 2, der sich von der Mündung der Paar bis Regensburg erstreckt, wurde die Meldestufe „Warnung“ dagegen aufgehoben.
In der vergangenen Nacht wurde an den Wehrstandorten Regensburg-Pfaffenstein, Geisling und Straubing die Belüftung aktiviert. Dadurch habe sich der Sauerstoffgehalt der Donau verbessert. Die Entwicklung werde weiterhin genau beobachtet.
Sollte sich die Lage weiter entspannen, will die Regierung der Oberpfalz nicht mehr jede einzelne Änderung der Meldestufen per Pressemitteilung bekannt geben. Die aktuellen Informationen zur Gewässerqualität, Wassertemperatur und zum Alarmplan Donau werden künftig fortlaufend im Niedrigwasser-Informationsdienst des Freistaats Bayern veröffentlicht.
Pressemitteilung Regierung der Oberpfalz / MF