Do., 26.10.2023 , 15:32 Uhr

Jugendlicher sticht auf Kind und Erwachsenen ein

Regensburg: Polizeieinsatz in Bezirksklinikum - Kind und Mann schwer verletzt

Heute Vormittag hat es einen größeren Polizeieinsatz in der kinder- und jugendpsychiatrischen Abteilung der medbo gegeben. Dabei soll ein siebenjähriger Junge und ein 63-Jähriger schwer verletzt worden sein. Die Polizei ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts gegen einen 14-Jährigen.

Update – Polizeimeldung

Am heutigen Donnerstagvormittag, 26. Oktober 2023, wurden in der kinder- und jugendpsychiatrischen Einrichtung des Bezirksklinikums Regensburg (medbo) ein siebenjähriges Kind und ein 63-jähriger Erwachsener schwer verletzt. Tatverdächtig ist ein 14-jähriger Patient.

Gegen 09:30 Uhr ging bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberpfalz ein Notruf ein. Ein jugendlicher Patient der Einrichtung in der Vitusstraße soll zwei Personen verletzt haben. Es wurde daraufhin eine Vielzahl an Rettungskräften zu dem Objekt beordert. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen wurden zunächst ein 63-Jähriger auf einem Flur und ein siebenjähriges Kind auf einer Station verletzt. Sie sind aktuell in einem Krankenhaus wegen Stichverletzungen in Behandlung.

Ein 27-jähriger Mitarbeiter der Einrichtung überwältigte den 14-jährigen Patienten und hielt ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest. Hierbei zog sich der Mann Verletzungen an der Hand zu.

Aktuell laufen die Ermittlungen zur Tat durch die Kriminalpolizei aufgrund eines versuchten Tötungsdelikts.  Die psychologische Betreuung der Kinder und Eltern erfolgt in Zusammenarbeit durch Kräfte der Polizei, der psychologischen Krisenintervention der medbo und des Kriseninterventionsteams des Rettungsdienstes. Die genauen Hintergründe der Tat sind Gegenstand der Ermittlungen.

 

 

Erstmeldung

Ein Jugendlicher hat in einer geschlossenen Einrichtung in Regensburg zwei Menschen schwer verletzt – darunter ein Kind. Ein Beschäftigter der Einrichtung auf dem Gelände des Bezirksklinikums sowie das Kind hätten Stichverletzungen erlitten und seien in eine Fachklinik gebracht wurden, sagte ein Sprecher der Polizei am Donnerstag. Das Kind soll reanimiert worden sein. Die Tat soll im beschützenden Bereich passiert sein.

Der Tatverdächtige sei nach dem Vorfall am Donnerstagvormittag in Gewahrsam genommen worden. Das Gelände der Klinik wurde abgesperrt. Für die Öffentlichkeit habe aber zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr bestanden, sagte der Sprecher. Für Eltern und Kinder wurde demnach eine Betreuungsstelle eingerichtet. Weitere Details und die Hintergründe der Tat waren zunächst noch unklar. Nähere Angaben zur betroffenen Einrichtung machte die Polizei zunächst nicht.

dpa / JM

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