Mi., 11.03.2020 , 17:16 Uhr

Regensburg: Absage von UKR-Veranstaltungen als Vorsichtsmaßnahme

Die Bayerische Staatsregierung hat am Dienstag entschieden, dass Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern bis auf weiteres nicht stattfinden können. Angesichts der aktuellen Lage reagiert das UKR auf diese Vorgabe und sagt einen Großteil seiner hauseigenen Veranstaltungen ab.

Mit dieser Vorsichtsmaßnahme sollen potentielle Ansteckungswege vermieden werden. Sie dient dem Schutz der Patienten, Mitarbeiter und Besucher wie auch Veranstaltungsteilnehmern, die derzeit das Klinikum aufsuchen. Die Absagen betreffen Fort- und Weiterbildungen, wissenschaftliche Kongresse sowie Patienteninformations- und Kulturveranstaltungen. Wer sich vergewissern möchte, ob die gewünschte Veranstaltung dennoch stattfindet, der sollte sich im Vorfeld auf www.ukr.de informieren.

UKR informiert über Coronavirus-Tests

Das UKR hat vor kurzem im Außenbereich seiner Notaufnahme eine Beratungsstelle für konkrete Verdachtsfälle mit COVID-19-Erkrankungen eingerichtet. Hier werden Patienten, bei denen der begründete Verdacht besteht, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, beraten und untersucht.
Getestet werden ausschließlich Personen mit typischen Krankheitssymptomen wie Husten, Schnupfen und Fieber, die
1. direkten Kontakt mit einem bestätigten Covid-19-Fall hatten und / oder
2. sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben.

Das heißt: Personen, die in einem Risikogebiet waren, aber keine Krankheitssymptome aufweisen, werden ebenso wenig getestet wie Personen, die nur Krankheitssymptome aufweisen, nicht aber aus einem Risikogebiet kommen und auch keinen Kontakt zu einer bestätigt infizierten Person hatten.

Pressemitteilung UKR

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