Komplette Erneuerung der 14 Leuchtstelen in der Maximilianstraße
Mit der Anfertigung neuer Säulengläser und moderner, energiearmer LED-Technik wurde die Firma Lehner beauftragt. Bestehende Fundamente und tragende Innenkonstruktionen konnten erhalten bleiben. Dadurch wurden Kosten, Zeit und Energie eingespart.
Die neuen Materialien gelten als besonders robust und halten sogar dem Anprall von Fahrzeugen stand.
Die Materiallieferung verzögerte sich aufgrund der Sonderanfertigungen bis Mitte Dezember 2025. Vier Leuchtstelen gingen noch vor Weihnachten wieder in Betrieb. Trotz Frost und nasskalter Witterung konnten die übrigen zehn Leuchtsäulen noch vor den Faschingsferien montiert werden.
Die modernisierten Leuchtstelen sorgen nun wieder für mehr Sicherheit und eine höhere Aufenthaltsqualität in der Maximilianstraße. Die Arbeiten übernahmen Mitarbeiter des Tiefbauamts. Die Materialkosten für die 14 Standorte sowie eine zusätzliche Ersatzstele belaufen sich auf rund 93.000 Euro.
Eine abschließende Abdichtung zum Boden soll in den kommenden Wochen erfolgen, sobald die Temperaturen dauerhaft über null Grad liegen.
Seit über 20 Jahren prägend für die Maximilianstraße
Die 14 Leuchtstelen stehen seit gut 20 Jahren zwischen Ernst-Reuter-Platz und Drei-Kronen-Gasse. Die Beleuchtung ist eine Sonderanfertigung der Firma Lehner Leuchten GmbH aus Burglengenfeld und geht auf einen Gestaltungswettbewerb für die Maximilianstraße zurück.
Die schlanken Lichtstelen haben eine Lichtpunkthöhe von rund sechs Metern und stehen in einem Abstand von etwa 28 Metern. Charakteristisch sind der hinterleuchtete Glaskörper im Mittelteil sowie der Leuchtkopf.
Vandalismus an neuen Lichtquellen
Bedauerlicherweise bleiben auch die neuen Lichtquellen nicht von Vandalismus verschont. Aufkleber und Schmierereien beeinträchtigen bereits die frisch erneuerten Stelen. Dabei sorgen sie insbesondere vom Bahnhof kommend für ein ansprechendes Entree in die Altstadt und tragen zur Sicherheit bei.