Mo., 28.09.2020 , 08:22 Uhr

Regensburg: 80-Jähriger stirbt bei Wohnungsbrand

Das Polizeipräsidium Oberpfalz berichtet von einem Brand in der Klenzestraße in Regensburg, bei dem in der Nacht von Sonntag auf Montag (28.9.) ein Mann ums Leben gekommen ist. Der 80-Jährige konnte durch die Feuerwehr nur noch tot geborgen werden. Seine 71 Jahre alte Frau wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die Brandursache ist noch unklar.

Der Polizeibericht

Am Montag, 28. September 2020, gegen 01.20 Uhr, brach aus noch bislang unbekannter Ursache, in einer Wohnung im 1. Obergeschoß eines Mehrfamilienhauses ein Brand aus.

Der 80jährige Mieter konnte von der Feuerwehr im Schlafzimmer nur mehr tot geborgen werden. Die 71jährige Ehefrau wurde mit schweren Verletzungen in ein Regensburger Krankenhaus eingeliefert.

Über die Höhe des Brandschadens können noch keine Angaben gemacht werden.

Mit vor Ort waren neben der Berufsfeuerwehr Regensburg der Löschzug Altstadt, sowie der Rettungsdienst mit Notarzt.

Die Polizei war mit insgesamt 8 Streifenbesatzungen im Einsatz. So mussten u.a. die umliegenden Straßen gesperrt werden, um eine Gefahr für die aus dem Haus eilenden Anwohner zu verhindern.

Die Sachbearbeitung wurde noch in der Nacht von Kriminalpolizeiinspektion Regensburg übernommen.

Polizeimeldung / MF

Der Einsatzbericht der Berufsfeuerwehr

Heute kurz vor 01:30 Uhr wurde die Integrierte Leitstelle über einen Wohnungsbrand in der Klenzestraße im Stadtteil Königswiesen informiert. Schon auf der Anfahrt wurden die Einsatzkräfte von der Berufsfeuerwehr und dem Löschzug Altstadt informiert, dass sich vermutlich noch Personen in der Wohnung befinden und in Gefahr sind. Da sich die Einsatzstelle nur wenige hundert Meter vom Gerätehaus des Löschzugs Altstadt befindet trafen die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr kurz vor der Berufsfeuerwehr ein. Der Löschangriff konnte dadurch in schnellst möglicher Zeit durchgeführt werden, da die Freiwillige Feuerwehr die Wasserversorgung bereits aufgebaut hatte und die Berufsfeuerwehr ohne Zeitverzögerung zur Brandbekämpfung unter umluftunabhängigen Atemschutz vorgehen konnte.

Beim Eintreffen der Feuerwehren hatte sich eine Bewohnerin der Wohnung bereits in Sicherheit gebracht, wurde vom Rettungsdienst versorgt und verletzt ins Krankenhaus gebracht. Der Mitbewohner wurde von den Einsatzkräften bei den Löscharbeiten tot in der Wohnung gefunden, obwohl der Brand bereits nach guten 10 Minuten unter Kontrolle war und sich nur auf ein Zimmer in der ca. 65 m2 großen Wohnung beschränkt hatte.

Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurde der Treppenraum des Gebäudes und die Brandwohnung belüftet. Auch die anderen Wohnungen wurden alle kontrolliert und deren Bewohner, die bereits beim Eintreffen der Feuerwehr das Gebäude verlassen hatten, konnten wieder in Ihre Wohnungen zurückkehren, da es weder zu einer Brand- noch einer Rauchausbreitung innerhalb des Gebäudes gekommen war.

Gegen 04:00 Uhr hatten alle Einsatzkräfte der Feuerwehr die Einsatzstelle wieder verlassen. Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Zur Besetzung der Hauptwache wurde eine weitere Wachabteilung und der Löschzug Weichs alarmiert, um mögliche weitere Einsätze im Stadtgebiet zu übernehmen.

Mitteilung Amt für Brand- und Katastrophenschutz

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