Do., 06.06.2024 , 15:28 Uhr

Regensburg: 7. Wasserforum an der Regierung der Oberpfalz

Beim siebten Wasserforum Oberpfalz tauschten sich rund 100 Teilnehmer über aktuelle Entwicklungen zur sicheren Wasserversorgung aus, um den hohen Standard auch künftig zu sichern, trotz der aktuellen Hochwassersituation in Bayern.

Sauberes Wasser? Kommt aus dem Hahn – rund um die Uhr und in bester Qualität. Was vielen von uns selbstverständlich erscheint, bedarf jedoch großer Anstrengung vieler Beteiligten. Um auch zukünftig diesen gewohnt hohen Standard sichern zu können, tauschten sich bei der siebten Auflage des Wasserforums Oberpfalz, auf Einladung des Sachgebiets Wasserwirtschaft an der Regierung der Oberpfalz, rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer über aktuelle Entwicklungen und Erfahrungen zum Thema sichere Wasserversorgung aus.

„Aktuell erleben wir in Bayern und in der Oberpfalz ein gewaltiges Hochwasser und angesichts der Bilder dieser gewaltigen Wassermassen scheint es undenkbar, überhaupt von Wasserknappheit zu sprechen“,

so Regierungspräsident Walter Jonas.

„Aber wir reden heute von sauberem Trinkwasser. Eine sichere Versorgung mit unserem wertvollsten Lebensmittel ist ein großes Privileg. Für uns in der Oberpfalz ist es selbstverständlich. Aber das ist nur möglich durch das tatkräftige Engagement zahlreicher Akteure, die eine Wasserversorgung auch für künftige Generationen sicherstellen.“

Im Spiegelsaal der Regierung der Oberpfalz nutzten die Gäste, darunter zahlreiche Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie Vertreter der Wasserversorger, der Wasserwirtschaft, der Landwirtschaftsverwaltung und des Bauernverbandes, die Plattform, um über das hochaktuelle Thema zu diskutieren.

Hans-Dietrich Uhl, Leiter des Sachgebiets Wasserwirtschaft, an der Regierung der Oberpfalz informierte über die aktuelle Grundwassersituation in der Oberpfalz.

Jingbo Hasubek vom Referat Grundwasserschutz und Wasserversorgung aus dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz informierte anschließend über die neue Trinkwassereinzugsgebieteverordnung (TrinkwEGV), welche den Schutz des Grundwassers vor Schadstoffeintrag zum Erhalt bzw. zur Verbesserung der Wasserqualität zum Ziel hat.

Michael Belau, Leiter des Referats „Wasserversorgung: Fachliche Koordinierung und Trinkwasseraufbereitung“ vom Landesamt für Umwelt, präsentierte die Zwischenergebnisse des Projekts „Sicherheit der Wasserversorgung in Bayern – überregionale Systeme“ (kurz SüSWasser), einer wichtigen Positionsbestimmung zum Thema bayernweite Vernetzung durch Fernwasserversorgung. Zusätzlich stellte er den Stand der Fortschreibung der Wasserversorgungsbilanzen vor, welche auf Regierungsbezirksebene erstellt werden.

Über den großen Erfolg der Weltwasserwoche berichteten Felix Schäffer vom Freilandmuseum Oberpfalz und Johannes Müller vom Wasserwirtschaftsamt Regensburg. Die Weltwasserwoche feierte in diesem Jahr ihren 25. Geburtstag. Aus einem WeltWasserTag wurde ein bayernweit einzigartiges Projekt, an dem tausende Schüler aus der Oberpfalz und aus Tschechien teilnahmen. An 20 Stationen im ganzen Museumsgelände konnten Schüler über sechs Tage hinweg das Wasser hautnah erleben.

Das siebte Wasserforum Oberpfalz fand im Rahmen der „Aktion Grundwasserschutz– Trinkwasser für die Oberpfalz“ statt. Ziel der Aktion ist es, die Öffentlichkeit für das Thema Wasser und Grundwasserschutz zu sensibilisieren, die Grundwasserqualität zu verbessern und die Versorgungssicherheit zu erhöhen.

Hier finden Sie weitere Informationen.

Pressestelle der Regierung der Oberpfalz

 

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