Mo., 17.07.2023 , 08:25 Uhr

Regensburg: 45-Jähriger soll Wohnungsbrand verursacht haben

Nach einem Wohnungsbrand in Regensburg richtet sich der Tatverdacht gegen einen Bewohner. Der 45-Jährige wurde in eine Fachklinik gebracht - er war in einem psychischen Ausnahmezustand.

Die Mitteilung des Polizeipräsidiums Oberpfalz

Am Sonntagnachmittag, 16.07.2023 gegen 14.15 Uhr kam es in der Klenzestraße zu einem Wohnungsbrand. Der 45-jährige Bewohner der Wohnung steht im Verdacht für das Feuer verantwortlich zu sein. Durch das Brandgeschehen erlitten zwei Frauen Reizungen an den Atemwegen durch das Einatmen von giftigem Rauch.

Über den polizeilichen Notruf wurde durch einen Passanten eine verhaltensauffällige Person in einem Mehrparteienhaus in der Klenzestraße gemeldet. Als die polizeilichen Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Regensburg Süd am Einsatzort eintrafen, stellten sie ein Feuer in einer Wohnung Erdgeschoss fest. Zudem konnte ein 45-jährige Bewohner des Hauses, bei dem es sich um den Wohnungsinhaber handelt, vor Ort in einem psychischen Ausnahmezustand angetroffen und ohne Gegenwehr vorläufig festgenommen werden. Umgehend wurden Evakuierungsmaßnahmen des Gebäudes in dem knapp 100 Personen gemeldet sind, eingeleitet.

Die sofort alarmierte Feuerwehr konnte den Brand mit einem Großaufgebot zeitnah löschen und ein Übergreifen auf andere Wohnungen verhindern. In der Spitze mussten ca. 50 Personen ihre Wohnungen vorsorglich verlassen. Die Betreuung der Anwohner erfolgte durch die Rettungskräfte vor Ort. Eine Rückkehr in das Anwesen war ab 15:40 Uhr wieder möglich. Zwei Frauen im Alter von 21 und 27 Jahren wurden ärztlich untersucht, da sie durch den entstandenen Rauch Reizungen der Atemwege erlitten haben.

Der entstandene Sachschaden in der Wohnung wird in einer ersten Schätzung mit ca. 50.000 Euro beziffert.

Die Ermittlungen zum Brandgeschehen und der genauen Brandursache wurden noch vor Ort durch die Kriminalpolizei Regensburg übernommen.

Der 45-jährige Wohnungsinhaber wurde durch das Feuer nicht verletzt und nach den ersten polizeilichen Maßnahmen aufgrund seines mentalen Zustandes in eine Fachklinik gebracht.

Polizeimeldung / MF

 

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