Mo., 21.10.2024 , 14:47 Uhr

Regensburg: 28-Jährige wegen Falschaussagen über Vergewaltigungen in Haft

Eine 28-jährige Frau aus Regensburg befindet sich seit dem 16. Oktober 2024 in Haft, nachdem sie mehrfach falsche Vergewaltigungen angezeigt hatte.

Anfang 2024 behauptete die Frau, am Hauptbahnhof Regensburg in einem Gebüsch vergewaltigt worden zu sein. Im September 2024 meldete sie eine weitere angebliche Vergewaltigung in einem Auto auf einem Parkplatz. Nach umfangreichen Ermittlungen konnte die Kriminalpolizei Regensburg beide Vorfälle widerlegen, und die Frau räumte schließlich ein, die Straftaten erfunden zu haben.

Haftbefehl und Auswirkungen

Aufgrund des wiederholten Vortäuschens von Straftaten wurde gegen die 28-Jährige ein Haftbefehl erlassen, der nun vollstreckt wurde. Sie wurde nach der Vorführung vor einer Ermittlungsrichterin in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Warnung der Polizei

Die Polizei betont, dass das Vortäuschen von Straftaten kein Kavaliersdelikt ist und schwerwiegende Folgen haben kann – sowohl für die betroffene Person selbst als auch für Unschuldige, die fälschlicherweise beschuldigt werden. Besonders bedenklich sei, dass solche falschen Anschuldigungen das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung beeinträchtigen und echten Kriminalitätsopfern schaden.

 

 

PP Oberpfalz / FC

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