Regensburg feiert 25 Jahre TechBase: Das Gründerzentrum gilt als wichtiger Motor für die Start-up-Szene in Ostbayern. Beim Jubiläum in Regensburg waren zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft dabei – darunter Wirtschaftsreferent Dieter Daminger, der damalige Oberbürgermeister Hans Schaidinger sowie Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger.
Bei der Jubiläumsveranstaltung betonte Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger die Bedeutung von Gründerzentren für die bayerische Wirtschaft. „Der Erfolg der TechBase in Regensburg zeigt, wie wichtig Gründerzentren für Start-ups sind. Gerade wenn die Gründer mit ihrer Idee noch ganz am Anfang stehen, finden sie in unseren Gründerzentren Unterstützung – Räume, Beratung, Netzwerke und den Kontakt zu anderen Start-ups aus der Region.“
Die TechBase in Regensburg bietet seit 25 Jahren genau diese Unterstützung: Arbeitsräume, Beratung, Netzwerke und Kontakte. Gerade in der frühen Phase einer Unternehmensgründung seien diese Angebote entscheidend.
In Regensburg und dem Umland sind aktuell 104 Start-ups aktiv. Damit zählt die Region zum viertgrößten Start-up-Ökosystem in Bayern. Bundesweit liegt Regensburg auf Platz 31 aller deutschen Städte, pro Kopf sogar auf Platz 19.
Für die Region bedeutet das eine starke Position im Wettbewerb um Innovationen und Unternehmensgründungen.
Aiwanger unterstrich außerdem die wirtschaftliche Bedeutung junger Unternehmen: „Mit unserem Ansatz leben wir den Grundsatz: In Bayern soll jeder dort gründen, wo er zu Hause ist. Uns ist bewusst: Start-ups sind die Mittelständler der Zukunft, die unseren Wirtschaftsstandort auch morgen erfolgreich machen. Sie wandeln Innovationen schnell in bestehende Geschäftsmodelle um. Davon können über Aufträge oder Kooperationen auch etablierte Unternehmen profitieren.“
Damit macht der Minister deutlich: Start-ups sichern langfristig den Wirtschaftsstandort Bayern und stärken auch bestehende Unternehmen durch Kooperationen und neue Geschäftsmodelle.
Bayern ist bei Start-up-Gründungen bundesweit Spitzenreiter. Im Jahr 2025 wurden im Freistaat 785 Start-ups neu gegründet. Insgesamt gibt es über 4.000 aktive Start-ups im Land. Das Finanzierungsvolumen liegt bei 3,3 Milliarden Euro. Damit behauptet Bayern Platz eins in Deutschland.
Mit der Initiative Gründerland Bayern stärkt das Bayerische Wirtschaftsministerium gezielt den Gründungsstandort. Mehr als 350 Partner im gesamten Freistaat – darunter Gründerzentren, Hochschulen, Kammern, Finanzierungsinstitutionen und Wirtschaftsförderungen – sind vernetzt. Ziel ist es, Gründerinnen und Gründer in allen Phasen der Unternehmensgründung mit Informationen, Netzwerken, Förderangeboten und Infrastruktur zu unterstützen.
Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie / MF