Fr., 03.07.2026 , 13:56 Uhr

Regensburg: 240.000 Euro Sachschaden nach Brandanschlag

Der Brandanschlag im Bereich des Pfaffensteiner Wehrs in Regensburg hat Auswirkungen: Bis auf weiteres bleiben Geh- und Radweg, sowie Sportbootschleuse und Bootsrutsche gesperrt. Es ist hoher Sachschaden entstanden.

Nach dem Brandanschlag am Pfaffensteiner Wehr in Regensburg bleiben die Sportbootschleuse, die Bootsrutsche sowie der Geh- und Radweg im Bereich der Brückenunterführung bis auf Weiteres gesperrt. Nach Angaben des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts Donau MDK wird die Reparatur der beschädigten Anlagen voraussichtlich vier bis sechs Wochen dauern.

 

Kabel vorsätzlich in Brand gesetzt

Nach Angaben der Ermittlungsbehörden wurden am frühen Morgen des 08. Juni 2026 mehrere Kabel im Bereich des Brückenbauwerks vorsätzlich in Brand gesetzt. Die Ermittlungen führt das Bayerische Landeskriminalamt gemeinsam mit der Generalstaatsanwaltschaft München.

Das Bayerische Landeskriminalamt und die Generalstaatsanwaltschaft München bitten die Bevölkerung um Hinweise. Zeugen können sich unter der Telefonnummer 089/1212-0 melden.

 

Schwere Schäden an der Technik

Durch das Feuer wurden Energie- und Datenleitungen nahezu vollständig zerstört. Außerdem entstanden erhebliche Schäden an Kabeltrassen und Entwässerungseinrichtungen des Bauwerks.

Betroffen sind wichtige technische Anlagen für den Betrieb der Sportbootschleuse, der Bootsrutsche sowie eines Pegels an der Staustufe Regensburg. Die Schäden machen umfangreiche Reparaturen erforderlich.

 

Wichtige Verbindung für Freizeit und Verkehr

Vor allem in den Sommermonaten werden die Sportbootschleuse und die Bootsrutsche von zahlreichen Freizeitskippern, Paddlern und Wassersportvereinen genutzt. Auch der Geh- und Radweg unter der Brücke ist eine wichtige Verbindung für Fußgänger und Radfahrer.

„Wir setzen derzeit alle verfügbaren personellen und technischen Ressourcen ein, um die beschädigten Anlagen schnellstmöglich instand zu setzen und wieder für die Öffentlichkeit freizugeben. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die Einschränkungen für die Bürgerinnen und Bürger sowie für die Freizeitschifffahrt so kurz wie möglich zu halten“, erklärt Sachbearbeiter Hannes Hagn.

 

Schaden von rund 240.000 Euro

Nach aktuellem Stand beläuft sich der entstandene Sachschaden auf rund 240.000 Euro. Die Wiederherstellung der beschädigten Infrastruktur ist mit erheblichem technischem und finanziellem Aufwand verbunden.

Nach derzeitiger Einschätzung wird die Reparatur vier bis sechs Wochen in Anspruch nehmen. Bis dahin bleiben die Sportbootschleuse, die Bootsrutsche sowie der Geh- und Radweg in beide Richtungen gesperrt.

Der Geh- und Radweg entlang des Donauufers kann während der Bauarbeiten über einen etwa 70 Meter langen Umweg genutzt werden. Die Umleitung ist vor Ort ausgeschildert.

Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Donau MDK will über den Fortschritt der Arbeiten sowie die Wiederöffnung der Anlagen rechtzeitig informieren.

 

Pressemitteilung Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Donau MDK / MF

 

Wir haben die Polizei-Taucher bei ihrem Einsatz begleitet:

 

 

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