Die Stadt plant, die Osthafenstraße auf einer Länge von 400 Metern auszubauen. Ein wesentlicher Bestandteil ist die Erneuerung von drei Brücken, die über die Gleisanlagen des Bayernhafens führen und aus den 1960er Jahren stammen. Die bestehende Fahrbahn wird auf sieben Meter verschmälert, um Platz für einen drei Meter breiten Geh- und Radweg zu schaffen. Dies verbessert die Sicherheit von Radfahrern erheblich, da sie künftig nicht mehr mit dem Schwerverkehr die Straße teilen müssen.
Zudem werden die Knotenpunkte der Osthafenstraße mit der Straubinger Straße und der Äußeren Wiener Straße neu gestaltet, um den Verkehrsfluss weiter zu optimieren.
Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 7,58 Millionen Euro. Der Freistaat Bayern unterstützt die Maßnahme mit 2,35 Millionen Euro, finanziert aus Mitteln des Bayerischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (BayGVFG) und des Bayerischen Finanzausgleichsgesetzes (BayFAG).
Die Bauarbeiten sollen Anfang 2025 beginnen und eine Dauer von etwa zweieinhalb Jahren haben.
Die Förderung der Osthafenstraße ist Teil des umfangreichen Engagements des Freistaats Bayern, der jährlich 250 Millionen Euro für kommunale Infrastrukturprojekte bereitstellt. Dazu zählen der Radwegebau, der Ausbau von Kreuzungen sowie die Verstärkung von Fahrbahnen und Brücken.
Bayerisches Staatsministerium für Wohne, Bau und Verkehr / FC