Di., 18.06.2013 , 08:36 Uhr

Regensburg: 2 Tote und mehrere Verletzte bei schweren Verkehrsunfällen

Zu zwei schweren Verkehrsunfällen kam es im Bereich der Autobahn A 3, zwischen den Anschlussstellen Wörth-Wiesent und Rosenhof in den frühen Morgenstunden des 18.6.2013 in Fahrtrichtung Regensburg. Dabei wurden zwei Personen getötet, zwei schwer verletzt und fünf weitere leicht verletzt. Die Schadenssumme liegt im sechsstelligen Bereich.
Der erste Unfall hatte sich gegen 2:30 Uhr ereignet, als sich in Fahrtrichtung Nürnberg vor der Baustelle zwischen den eingangs erwähnten Anschlussstellen ein Stau gebildet hatte. Dabei war ein VW-Kastenwagen mit ungarischer Zulassung auf einen Sattelzug aufgefahren. Es bekam zu einen Brand des Kühlaufliegers und des aufgefahrenen Sprinters. In diesem verbrannte der Fahrer, der allein in seinem Wagen war. Dieses Fahrzeug hatte Elektronikteile geladen mit Fahrtziel Rüsselsheim.

Die Identität des Toten ist ungeklärt. Beim Fahrer des Sattelzuges handelt es sich um einen 37-jährigen Slowenen, der auf dem Weg vom Flughafen Graz zum Flughafen nach Frankfurt/Main war. An den beiden Fahrzeugen entstand nach ersten vorsichtigen Schätzungen ein Schaden von 60.000 Euro. Davon unberücksichtigt ist die Schadenshöhe des jeweiligen Frachtgutes.

Durch den sich bildenden Stau war eine Absicherung an der AS Wörth-Wiesent durch ein Polizeifahrzeug der PI Wörth/Do eingerichtet. Auf dieses Streifenfahrzeug fuhr gegen 03.20 Uhr aus bisher ungeklärter Ursache ein rumänischer Kleinbus, Typ Fiat Ducato, der mit acht Personen besetzt war. Von diesen erlitt eine Frau tödliche Verletzungen, zwei wurden schwer und fünf leicht verletzt. Die Verletzten kamen in Krankenhäuser nach Regensburg und Wörth/Do.

Zur Identität der Insassen ist bis dato noch nichts bekannt. Die Polizeibeamten blieben unverletzt. Beide Fahrzeuge wurden total beschädigt. Die Schadenssumme liegt in diesem Fall bei ebenfalls etwa 60.000 Euro.
An den Unfallstellen waren zahlreiche Rettungsdienste, darunter drei Hubschrauber, die Feuerwehren der Region und Mitarbeiter der Autobahnmeisterei, sowie zahlreiche Polizeikräfte im Einsatz. Mit der Sachbearbeitung der beiden Unfälle betraut ist die Verkehrspolizeiinspektion Regensburg.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Regensburg wurden zu den beiden Verkehrsunfällen Gutachter beordert. Die Autobahn ist zwischen den Anschlussstellen Rosenhof und Kirchroth auf Grund der Bergemaßnahmen und der Unfallaufnahme noch längere Zeit gesperrt. Der Verkehr wird an den erwähnten Anschlussstellen der BAB A 3 ausgeleitet.

MF/Pressemitteilung

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