Di., 28.04.2026 , 13:02 Uhr

Regensburg: 16-Jährige büxt aus Wohngruppe aus und wird am Hauptbahnhof gestellt

Am Montag (27. April) haben Beamte der Bundespolizei am Hauptbahnhof Regensburg eine vermisste Jugendliche in Schutzgewahrsam genommen.

Die 16-jährige Deutsche war zuvor aus einer Jugendschutzstelle verschwunden.

Hinweis eines Mannes führt zur Kontrolle

Gegen 10:15 Uhr erschien ein Mann beim Bundespolizeirevier in Regensburg. Er berichtete den Beamten, dass er in einem Gespräch eines Mädchens aufgeschnappt habe, dass sie von der Polizei gesucht werde.

Eine Streife begleitete den Hinweisgeber in den Bahnhof. Dort erkannte er das Mädchen wieder. Die Polizisten sprachen die Jugendliche an und kontrollierten ihre Personalien.

Zunächst falscher Ausweis vorgezeigt

Auf Nachfrage gab die 16-Jährige zunächst an, keinen Ausweis dabeizuhaben. Kurz darauf händigte sie jedoch einen Personalausweis aus – dieser war allerdings auf ein anderes Mädchen ausgestellt.

Zur weiteren Klärung nahmen die Beamten die Jugendliche mit zur Dienststelle. Auf dem Weg dorthin übergab sie schließlich ihren eigenen, korrekt ausgestellten Personalausweis.

Aus therapeutischer Wohngruppe verschwunden

Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass die Minderjährige aus einer therapeutischen Wohngruppe ausgebüxt war.

Nach Abschluss aller Maßnahmen übergaben die Bundespolizisten die 16-Jährige wieder an die Jugendschutzstelle Regensburg.

Bundespolizei Waldmünchen / TK

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