Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer, REWAG-Vorstandsvorsitzender Dr. Robert Greb sowie weitere Ehrengäste erinnerten an die Anfänge unter Bürgermeister Oskar von Stobäus und betonten die Bedeutung einer sicheren Wasserversorgung für die Stadt.
Zum Festakt in Regensburg begrüßte die REWAG zahlreiche Gäste. Neben der Oberbürgermeisterin und dem REWAG-Vorstand sprachen auch Landrätin Tanja Schweiger und Christiane Zürn, Vizepräsidentin der Regierung der Oberpfalz. Fachlich bereichert wurde die Feier durch einen Vortrag von Frank Böttcher, Vorsitzender der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft, über Extremwetter im Klimawandel und die Herausforderungen für die Wasserwirtschaft.
Die Geschichte der Regensburger Wasserversorgung begann 1875 mit dem Bau des Wasserwerks Sallern und des ersten Hochbehälters auf den Winzerer Höhen. Innerhalb von nur drei Jahren wurden sechs Quellen erschlossen, ein Pumpwerk errichtet und eine Transportleitung bis in die Altstadt gebaut. Damit konnte die Stadt erstmals flächendeckend mit sauberem Trinkwasser versorgt werden – ein entscheidender Fortschritt für die Gesundheit der Bevölkerung.
Mit dem Bevölkerungswachstum stieg auch der Wasserbedarf. Schritt für Schritt wurde das Netz erweitert und modernisiert. Heute versorgen drei Wassergewinnungsanlagen, 12 Hochbehälter, ein Tiefbehälter, mehrere Düker und ein über 1.100 Kilometer langes Leitungsnetz rund 195.000 Menschen zuverlässig mit Trinkwasser.
Um die Wasserversorgung in Zeiten des Klimawandels zu sichern, setzt die REWAG auf Modernisierung, den Ausbau des Netzes, Hochwasserschutz und Kooperationen mit benachbarten Versorgern. Ziel ist es, die Versorgung auch für kommende Generationen zu garantieren.
PM REWAG / TK