Di., 10.11.2020 , 14:55 Uhr

Raubüberfall am Bahnhof Köfering war vorgetäuscht

Am 26. Oktober 2020 soll es zu einem Raubüberfall am Bahnhof in Köfering gekommen sein. Wir hatten darüber berichtet. Die Ermittlungen der Polizei ergaben jetzt aber, dass der Raubüberfall vom vermeintlichen Opfer nur vorgetäuscht war. 

Am 26. Oktober 2020 hatte ein 18-Jähriger gegenüber der Polizei ausgesagt, dass er auf dem Bahnhofsgelände in Köfering von zwei Unbekannten zur Herausgabe von Bargeld gezwungen worden sei.

Wie sich im Laufe der Ermittlungen herausstellte, waren die Handlungen frei erfunden. Die Gründe für die Schilderungen sind im persönlichen Bereich zu suchen.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg werden nun wegen Vortäuschens einer Straftat gegen den jungen Mann geführt.

 

Erstmeldung vom 27. Oktober 2020:

Der Tatablauf

Zwei Unbekannte erpressten am gestrigen Morgen (26.10.) einen 18-Jährigen. gegen 06:45 Uhr stieg der junge Mann aus dem Regionalzug von Regensburg nach München am Bahnhof in Köfering aus und ging in Richtung seiner Arbeitsstelle. Noch auf dem Bahnhofsgelände wurde er von zwei Männern angesprochen. Die beiden Unbekannten forderten Geld und untermauerten ihre Forderung mit Anwendung und Androhung von körperlicher Gewalt. Eingeschüchtert übergab der leicht verletzte 18-Jährige einen Geldbetrag im mittleren zweistelligen Bereich an die unbekannten Täter.

Beschreibung des ersten Gesuchten

Beschreibung des zweiten Gesuchten

Die Kriminalpolizei ermittelt und bittet Zeugen, die das Geschehen am Bahnhof Köfering wahrgenommen haben oder Hinweise zu den unbekannten Tätern geben können, sich unter 0941 506 28 88 zu melden.

 

PP Oberpfalz/LS/MB

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