Mi., 17.04.2013 , 15:42 Uhr

Radeln ohne Helm - schwere Verletzungen sind vorprogrammiert

Ein fünf Jahre alter Junge ist am Montag bei einem Unfall in Neustadt an der Donau schwer verletzt worden. Der Bub war mit seinem Fahrrad unterwegs und prallte gegen ein fahrendes Auto. Da er keinen Fahrradhelm trug, erlitt er unter anderem Kopfverletzungen, so dass er mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden musste. Mit Helm wäre er besser geschützt gewesen. Das bestätigen Polizisten und Mediziner.

Die Zahlen der Regensburger Polizei sprechen hier eine deutliche Sprache. Denn unter den 85 schwerverletzten Regensburgern sind jedes Jahr 34 Radfahrer. Zwei der drei Verkehrstoten im Jahr 2012 waren Radfahrer! Im Gegensatz zu Autofahrern haben sie kein schützendes Blechkleid oder einen Airbag um sich. Der einzige Schutz vor schweren Kopfverletzungen ist der Fahrradhelm.

An der Uni Regensburg warben heute Polizisten und Unfallchirurgen für das Tragen einen Helms. Der doppeldeutige Name der Aktion: Kopfzerbrechen. Es vergeht kein Tag, an dem Professor Michael Nerlich nicht einen verletzten Radfahrer in die Notaufnahme bekommt. Ein gebrochener Kiefer oder Prellungen sind da noch das geringste Übel:

Übrigens: Nur jeder fünfte verunglückte Radfahrer trägt überhaupt einen Helm…

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