Di., 25.11.2025 , 17:46 Uhr

KI-Choral überzeugt Publikum

Publikumspreis für Regensburger Domspatzen bei KI-Bundeswettbewerb

Beim Finale im „Bundeswettbewerb KI (Künstliche Intelligenz)“ räumen die Domspatzen mit ihrem Projekt „Choral meets Machine Learning“ den Publikumspreis ab.

Arbeit hat sich gelohnt

Der Jubel war groß, als bekannt wurde, dass Schüler vom Gymnasium der Regensburger Domspatzen beim Finale im „Bundeswettbewerb-KI“ mit ihrem Projekt „Choral meets Machine Learning“ den Publikumspreis geholt hatten. Schüler des Domspatzengymnasiums tüftelten viele Monate an einem gregorianischen Gesang, der durch Künstliche Intelligenz erzeugt wurde. 

„Das besondere Profil der Domspatzen ist das harmonische Nebeneinander einer intensiven Traditionspflege in der Musik und dem Innovationsgeist in allen anderen Bereichen. Das wird in diesem KI-Projekt explizit sichtbar“,

freute sich auch Christine Lohse, die Leiterin des Gymnasiums der Regensburger Domspatzen. Bereits am Donnerstag letzter Woche waren Andreas Haberl, Alexander Röhrl, Lukas Zapf, Valentin Raab, Benedikt Dolderer sowie Sophia Hemmert nach Frankfurt gereist, wo sie am Samstag im Kommunikationsmuseum ihren Wettbewerbsbeitrag vorstellten.

 

800 Klicks zum Sieg

Für alle zehn Finalprojekte konnte vorab auf der Homepage gevotet werden. Die Regensburger bekamen dabei rund 800 Klicks. Am Ende reichte es dann für das Siegertreppchen mit dem KI-Choral „Loquentes vobis“.

Einen vertieften Einblick in die Einsatzmöglichkeiten Künstlicher Intelligenz in der Industrie erhielten die Regensburger Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihrem Lehrer für Eliteförderung, René Grünbauer, bei einem Besuch der Deutschen Bahn und der Deutschen Bundesbank.

Großes Interesse an KI-Choral

Am Freitag hieß es dann: Aufbauen für das Finale, denn es wartete die Jury-Begehung. Dabei nahm jeder Juror die Projekte einzeln unter die Lupe und die Regensburger KI-Forscher mussten präzise auf das jeweilige Fachgebiet des Jurors eingehen. Auch die Öffentlichkeit informierte sich bei den einzelnen Bewerbern über die KI-Projekte. Die ARD-Hessenschau drehte sogar einen TV-Beitrag über „KI meets Gregorianik“, denn es war ein außergewöhnliches Projekt, welches große Beachtung fand.

„Wir haben es aufs Siegertreppchen geschafft und den Publikumspreis unter den zehn besten Projekten deutschlandweit gewonnen – obwohl wirklich einige absolut geniale MINT-Projekte dabei waren, teils von Leuten, die bereits Wettbewerbe wie den Bundeswettbewerb Informatik bei ‚Jugend forscht‘ gewonnen haben“,

sagte Andreas Haberl stellvertretend für alle KI-Forscher der Domspatzen.

Mit ihrem innovativen Beitrag zeigten die Domspatzen eindrucksvoll, welches Potenzial in kreativer Nachwuchsforschung steckt, und demonstrierten, wie spannend die Begegnung moderner KI mit der Klangwelt jahrhundertealter Choräle sein kann – insbesondere vor dem Hintergrund ihrer eigenen traditionsreichen Chorarbeit.

Regensburger Domspatzen/JM

 

Unser Bericht zur Final-Teilnahme:

 

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