Fr., 03.04.2020 , 14:20 Uhr

Polizei warnt: Fake-Shops bieten Desinfektionsmittel und Mundschutz an

Leider nutzen Betrüger auch die derzeitige Corona-Situation aus, um an das Vermögen anderer zu gelangen. Die Oberpfälzer Polizei möchte die Bürgerinnen und Bürger auf Betrugsmaschen aufmerksam machen und Tipps zum eigenen Verhalten geben.

Im Internet gibt es Online-Handel, die echten Internet-Plattformen ähneln. Bei diesen sog. Fake-Shops werden insbesondere gerade schwer verfügbare Waren angeboten. Das können beispielsweise Desinfektionsmittel oder Schutzmasken sein. Die bestellte Ware kommt nach Bezahlung dabei nie beim Online-Einkäufer an.

Zudem werden auf Webseiten mit Homeoffice-Jobs geworben, bei dem ein Kontakt zwischen Betrügern und Interessenten hergestellt werden soll. Die Täter fordern dann Dokumente per Chat an, um an persönliche Daten zu gelangen. Diese validen Daten werden später missbräuchlich verwendet.

Die Polizei rät deshalb:

o   Achten Sie immer auf die Adresse der Website: ist ein „Vorhängeschloss“ oder ein „https“ vorhanden?

o   Keine Spontankäufe: Bevor Sie ein Produkt in den Warenkorb eines Online-Shops legen, sollten Sie den Preis des Produkts bei anderen Anbietern wie dem Händler vor Ort vergleichen. Denn Betrüger locken ihre Opfer mit unwahrscheinlich niedrigen Preisen.

o   Informieren Sie sich: Geben Sie den Namen des Online-Shops in eine Suchmaschine ein, dadurch können Sie negative Erfahrungen anderer Kunden herausfinden und müssen sich nicht auf die Versprechungen der Shop-Betreiber verlassen.

o   Verbraucherzentrale hilft: In der Regel führt auch ein Anruf bei einer Verbraucherzentrale zur gewünschten Information über einen Online-Händler.

o   Wählen Sie sichere Zahlungswege: Der Kauf auf Rechnung kann vor Betrug durch Fake-Shops schützen.

o   Kein Einkauf bei Zweifel: Wenn Sie sich unsicher sind, kaufen Sie am besten gar nicht im gewählten Shop. Sie sollten das gewünschte Produkt nur beim Händler Ihres Vertrauens erwerben.

o   Betrüger schenken nichts: Was komisch klingt, ist auch komisch! Was zu gut klingt, um wahr zu sein, ist meistens nicht wahr!

Zusammengefasst kann gelten: Seien Sie wachsam. Lassen Sie sich weder von vermeintlich guten Angeboten täuschen, noch vertrauen Sie blind irgendwelchen E-Mails. Im Zweifel beraten Sie sich mit einer Vertrauensperson oder wenden Sie sich an die Polizei.

Weitere Informationen erhalten Sie auch unter: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/gefahren-im-internet/e-commerce/fake-shops/

Sollten Sie dennoch Opfer einer Straftat geworden sein, dann wenden Sie sich in jedem Fall an uns, denn nur so können wir Täter ermitteln und aus dem Verkehr ziehen!

Mitteilung Polizeipräsidium Oberpfalz

Das könnte Dich auch interessieren

30.04.2026 Oberpfalz: Polizei mahnt zur Rücksicht in der Freinacht In der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai ist in vielen Orten der Oberpfalz wieder mit kleineren Streichen rund um die sogenannte Freinacht zu rechnen. Das Polizeipräsidium Oberpfalz erinnert daran, dass Brauchtum und Spaß dort enden, wo Eigentum beschädigt, Menschen gefährdet oder die öffentliche Ordnung gestört werden. Freinacht in der Oberpfalz: Grenzen des 30.04.2026 Oberpfalz: Robert Fuchs wird neuer Polizeipräsident Der Führungswechsel im Polizeipräsidium der Oberpfalz ist beschlossen: Zum 1. Juni übernimmt Robert Fuchs das Amt des Präsidenten. Er folgt auf Thomas Schöniger, der in den Ruhestand geht. Der Ministerrat traf die Entscheidung auf Vorschlag von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. Ernennung durch den Ministerrat Mit dem Beschluss des Ministerrats steht fest: Der bisherige Vizepräsident rückt 29.04.2026 Oberpfalz: Polizeipräsidium warnt vor neuer Betrugsmasche „Russische Callcenter“ Das Polizeipräsidium Oberpfalz warnt vor einer neuen Variante des Callcenter-Betrugs. Bei der Masche „Russische Callcenter“ sprechen die Täter gezielt russischsprachige Bürger auf Russisch an. Mit der vertrauten Sprache erschleichen sie sich Vertrauen und drängen ihre Opfer zur Übergabe von Bargeld oder Wertgegenständen. Unter Vortäuschen der klassischen „Unfalllegende“ treten die Täter laut Polizei überwiegend als falsche 29.04.2026 Schierling: Alkohol, Beleidigungen und Widerstand – Eskalation nach Unfall Am Dienstagabend, 28.04.2026, ist ein 49-jähriger Autofahrer aus Schierling offenbar stark alkoholisiert durch den Ort gefahren. Gegen 19:25 Uhr beobachteten mehrere Zeugen, wie der Mann mit seinem Auto, laut schreiend und mit einer Bierflasche in der Hand, scheinbar ziellos unterwegs war. Die Fahrt endete schließlich in einem Straßengraben an der Staatsstraße St 2615. Der Fahrer