Mo., 02.09.2019 , 08:33 Uhr

Politischer Gillamoos: Ost-Wahlen werden Thema sein

Die Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg werden heuer auch in Niederbayern analysiert: Beim Volksfest Gillamoos in Abensberg (Landkreis Kelheim) treten am Montag führende Politiker der großen Parteien bei Bier und Blasmusik ans Rednerpult.

Wie im Vorjahr gehört CSU-Chef Markus Söder auch 2019 zu den wichtigsten Rednern. Bei der SPD ist unter anderem Juso-Bundeschef Kevin Kühnert angemeldet. Das könnte interessant werden, weil bei den Genossen am Vorabend die Frist für Bewerbungen um die vakanten Parteichefposten endet. Für die Grünen kommt beispielsweise Bundestagsfraktionschef Anton Hofreiter nach Abensberg. Die Freien Wähler sind mit Parteichef Hubert Aiwanger am Start, die AfD unter anderem mit dem bayerischen Vorsitzenden Martin Sichert. Bei der FDP steht mit Daniel Föst ebenfalls der Landeschef auf der Rednerliste.

Eine Premiere gibt es bei der Linken, die heuer zum ersten Mal beim Gillamoos mitmischt. Bisher hatte sie auf eine Teilnahme am politischen Schlagabtausch verzichtet. Hauptredner ist niemand geringeres als Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow. Er wird seine Rede neben einer Analyse des Ausgangs von Sachsen und Brandenburg wohl vor allem dazu nutzen, um für seine eigene Landtagswahl am 27. Oktober zu werben.

Der Gillamoos ist einer ältesten Jahrmärkte in Niederbayern, immer rund um das erste Septemberwochenende. Am letzten Tag des fünftägigen Festes treten traditionell Spitzenpolitiker parallel in Bierzelten auf, die nur einen Steinwurf voneinander entfernt sind. Nach dem politischen Aschermittwoch ist dies das größte Politikspektakel in Niederbayern. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Gillamoos 1313. Mehr als 250 000 Besucher strömen jedes Jahr auf das Volksfest.

 

Politischer Gillamoos 2018: Unsere Berichterstattung

Unsere Berichte aus dem vergangenen Jahr finden Sie hier. Natürlich werden wir auch den politischen Gillamoos 2019 begleiten. Im Laufe des Tages sehen Sie hier erste Updates- und am Abend im TVA Journal (ab 18 Uhr) dann die Zusammenfassung.

 

dpa/MF

 

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