Mi., 17.07.2019 , 18:46 Uhr

Politik: Tobias Gotthardt wird Mitglied im Europäischen Ausschuss der Regionen

Der europäische Ausschuss der Regionen (AdR) ist die EU-Institution, die die regionalen und lokalen Gebietskörperschaften Europas vertritt und ihnen „ein förmliches Mitspracherecht bei der Gesetzgebung in Europa“ gibt. Mit Beginn der nächsten Legislatur im Januar 2020 wird der Regensburger Landtagsabgeordnete und Europaausschussvorsitzende, Tobias Gotthardt (FW) als parlamentarischer Stellvertreter von Staatsminister Dr. Florian Herrmann dem neuen Gremium angehören.

Für den ausgemachten Europaexperten „eine besondere Herausforderung: Der AdR ist das Gremium, um ein Europa der Regionen ganz konkret zu stärken. Es braucht eine mutige Reform der Institution – dann haben wir ein großes Potential zur Mitbestimmung“.

Entsprechend werde Gotthardt sich im AdR einbringen: „Ich möchte die Stimme Bayerns in Europa stärken und ein Aktivposten der regionalen Mitbestimmung sein. Europa braucht in einer stürmischen Zeit den Rückhalt seiner Regionen vor Ort. Wir in Bayern sind bereit, das zu geben – und wissen gleichzeitig: es darf keine Einbahnstraße sein. Wir haben unsere Interessen – und treten dafür ein. Auch im Ausschuss der Regionen.“

Mit seinem neuen Mandat im AdR betritt Gotthardt „ein mir wohl bekanntes Feld“. Als langjähriger Referent im Europäischen Parlament kenne er „die Institution und ihre wichtigsten Köpfe“ – allen voran Karl-Heinz Lambertz, amtierender Präsident des AdR. Mit ihm verbindet Gotthardt eine enge Freundschaft. Erst vor wenigen Wochen hatte er den EU-Spitzenmann als Gast im Europaausschuss des Bayerischen Landtags begrüßt: „Wir schwimmen auf einer Wellenlänge: Zwei überzeugte Europäer, die für das Europa der Bürger und Regionen streiten.“

Für Gotthardt ist das Mandat im AdR „ein weiterer Baustein der starken, profilierten Rolle Bayerns für ein Europa der Regionen. Wir sind Motor einer sachlichen, engagierten Weiterentwicklung des europäischen Einigungsprozesses.“

Pressemitteilung

Das könnte Dich auch interessieren

11.05.2026 München: Urteil gegen Regensburgs Ex-OB Wolbergs erwartet Am Mittwoch (13. Mai) soll im Parteispenden-Prozess gegen den früheren Regensburger Oberbürgermeister Joachim Wolbergs vor dem Landgericht München I das Urteil fallen. Damit geht ein weiteres Kapitel im langjährigen Verfahren um mutmaßliche Vorteilsnahme zu Ende. Die Staatsanwaltschaft fordert eine Haftstrafe von zweieinhalb Jahren wegen neun Fällen der Vorteilsnahme. Die Verteidigung plädiert auf Freispruch – und 27.04.2026 Landkreis Regensburg: Langjährige Bürgermeister im Landratsamt verabschiedet Landrätin Tanja Schweiger würdigte das Engagement der scheidenden Gemeindeoberhäupter und dankte für die enge Zusammenarbeit auf Landkreisebene. Langjährige Bürgermeister verabschiedet Verabschiedet wurden Herbert Heidingsfelder (Gemeinde Alteglofsheim), Hans Thiel (Gemeinde Barbing), Irmgard Sauerer (Gemeinde Brennberg), Diethard Eichhammer (Gemeinde Deuerling), Jürgen Sommer (Markt Donaustauf), Thomas Eichenseher (Gemeinde Duggendorf), Herbert Tischhöfer (Stadt Hemau), Christian Hauner (Markt 02.03.2026 Landkreis Regensburg: U18-Wahl mit digitalem Pilotprojekt erzielt hohe Beteiligung Der Landkreis Regensburg erzielte bei der erstmals auch digital durchgeführten U18-Wahl mit 1.247 abgegebenen Stimmen und einer Wahlbeteiligung von 17,40 Prozent ein über dem bayernweiten Durchschnitt liegendes Ergebnis und setzte damit ein Zeichen für moderne Jugendbeteiligung. 14.02.2026 Bayern: 95 Millionen Euro Hochwasserhilfe von der EU Bayern hat nach dem verheerenden Hochwasser im Juni 2024 rund 95 Millionen Euro aus dem Europäischen Solidaritätsfonds erhalten. Das bestätigte eine Sprecherin des Finanzministeriums auf dpa-Anfrage. Zuvor hatte die „Augsburger Allgemeine“ darüber berichtet. Den Antrag auf die europäischen Hilfen hatte der Freistaat gemeinsam mit Baden-Württemberg gestellt. 95 Millionen Euro aus dem Europäischen Solidaritätsfonds Mit den