Fr., 31.01.2025 , 08:36 Uhr

Politik: Söder will mehr Geld für Bundeswehr

Mehr Geld für die Verteidigung: Das wird derzeit vielerorts diskutiert. Markus Söder macht nun einen Vorschlag.

CSU-Chef Markus Söder hat sich für eine deutliche Erhöhung der Verteidigungsausgaben ausgesprochen. Er fordert, dass Deutschland mindestens drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in die Bundeswehr investiert – wenn nicht sogar 3,5 Prozent. Zudem plädiert der bayerische Ministerpräsident für die Wiedereinführung der Wehrpflicht, wie er der „Augsburger Allgemeinen“ erklärte.

 

Vergleich mit Habeck

Mit seiner Forderung nach drei Prozent des BIP liegt Söder auf einer Linie mit Grünen-Politiker Robert Habeck, der dieselbe Zahl ins Gespräch gebracht hatte. Söder hält eine schrittweise Erhöhung für realistisch und verbindet dies mit Forderungen nach niedrigeren Unternehmenssteuern sowie mehr Investitionen in Forschung.

 

NATO-Ziele und Druck aus den USA

Die NATO-Staaten haben sich verpflichtet, mindestens zwei Prozent ihres BIP für Verteidigung auszugeben. Deutschland und viele andere Bündnispartner haben dieses Ziel jedoch jahrelang nicht erfüllt. Der frühere US-Präsident Donald Trump hatte die NATO-Staaten aufgefordert, ihre Verteidigungsausgaben deutlich zu steigern – im Wahlkampf brachte er sogar eine Erhöhung auf fünf Prozent ins Gespräch.

Söders Forderung nach höheren Investitionen in die Bundeswehr dürfte daher auch vor dem Hintergrund des internationalen Drucks stehen.

dpa / MF

Foto: Archiv

Das könnte Dich auch interessieren

03.03.2026 Oberpfalz: Illegale Müllexporte – Staatsanwaltschaft erhebt Anklage Wegen mutmaßlich illegaler Müllexporte hat die Staatsanwaltschaft Weiden Anklage gegen den Chef einer Oberpfälzer Entsorgungsfirma und einen Mitarbeiter erhoben. Den beiden Männern wird vorgeworfen, zum Teil gefährliche Abfälle ohne Genehmigung in Tschechien und Polen entsorgt zu haben. Zuvor hatte das „Straubinger Tagblatt“ berichtet. Illegale Müllentsorgung in über 30 Fällen Nach Angaben der Staatsanwaltschaft sollen die 14.02.2026 Bayern: 95 Millionen Euro Hochwasserhilfe von der EU Bayern hat nach dem verheerenden Hochwasser im Juni 2024 rund 95 Millionen Euro aus dem Europäischen Solidaritätsfonds erhalten. Das bestätigte eine Sprecherin des Finanzministeriums auf dpa-Anfrage. Zuvor hatte die „Augsburger Allgemeine“ darüber berichtet. Den Antrag auf die europäischen Hilfen hatte der Freistaat gemeinsam mit Baden-Württemberg gestellt. 95 Millionen Euro aus dem Europäischen Solidaritätsfonds Mit den 09.02.2026 München: diese Themen standen beim Treffen mit Babiš im Fokus  Im Mittelpunkt standen die Herausforderungen und Chancen der bayerisch-tschechischen Grenzregion. Pragmatischer Einstieg in die Gespräche Löffler betonte als stellvertretender Vorsitzender des Beirats der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit den konstruktiven Beginn des Austauschs. „Wir konnten sofort bei den Alltagsthemen unserer gemeinsamen Grenzregion ansetzen.“ Der Dialog sei von Beginn an lösungsorientiert gewesen. Auch Hopp unterstrich die Bedeutung des frühen 05.02.2026 Bayern: Jagdgesetz im Landtag – Opposition übt scharfe Kritik Während die Staatsregierung von einem zukunftsfähigen Gesetz spricht, kommt aus der Opposition deutliche Kritik. Heftige Debatte im Parlament Nach einem langen Dauerstreit innerhalb der Koalition hat die Staatsregierung ihren Gesetzentwurf zur Reform des Jagdrechts in den Landtag eingebracht. In der ersten Debatte hagelte es Kritik von Grünen und SPD. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger verteidigte das Vorhaben