Fr., 16.05.2014 , 11:05 Uhr

Pkw als Versteck - Regensburger Zöllner stellen größere Menge Anabolika sicher

Vor kurzem überprüften Zollbeamte der Kontrolleinheit Verkehrswege des Hauptzollamts Regensburg in der Nähe von Lupburg einen aus Südosteuropa kommenden Pkw. Auf Befragen gab der 24-jährige Fahrer an, nur Alkohol im Rahmen der Freimenge mit sich zu führen, Drogen oder andere verbotene Gegenstände habe er nicht dabei.

Daraufhin nahmen die erfahrenen Beamten das Fahrzeug genauer unter die Lupe und wurden schnell fündig: Versteckt in der Fahrertür, in der Rückenlehne des Beifahrersitzes sowie hinter der Armaturabdeckung und im Motorraum befanden sich insgesamt 112,5 mg Anabolika.

Die laut Dopingmittel-Mengen-Verordnung nicht geringe Menge (2,375 mg) wurde dabei um ein Vielfaches überschritten, der Schwarzmarktwert der ananbolen Steroide beläuft sich auf mehrere tausend Euro. Außerdem konnten die Zöllner 287 Päckchen eines Potenzmittels sicherstellen, das in Deutschland unter das Arzneimittelgesetz fällt.

Da der Beschuldigte die erforderliche Genehmigung zur Einfuhr dieser Stoffe nicht vorlegen konnte, leiteten die Zöllner gegen ihn ein Verfahren wegen des Verdachtes eines Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz ein. Die weitere Sachbearbeitung übernahm das Zollfahndungsamt München – Dienstort Nürnberg.

 

pm

Anabolika Lupburg schmuggel zoll

Das könnte Dich auch interessieren

10.03.2026 Heute Abend im Programm 09.03.2026 Neumarkt i.d. Opf./Leipzig: Lange Haftstrafen für Mord auf Bahngleis bestätigt Sie schlugen einen Mann bewusstlos und legten ihn auf ein Bahngleis. Dort überrollte ihn ein Zug. Jetzt steht fest, dass zwei Männer dafür lange ins Gefängnis müssen. 09.03.2026 Schwandorf: Fußballfans besprühen abgestellten Zug Ein oder mehrere bisher unbekannte Fußballfans haben in der Nacht von Freitag (6. März) auf Samstag am Bahnhof Schwandorf an einem abgestellten Zug ein Graffiti aufgesprüht. 09.03.2026 Bayern: Landesweiter Probealarm am 12. März 2026 testet Sirenen, Warn-Apps und Cell Broadcast Am Donnerstag, 12. März 2026, findet ab 11:00 Uhr im gesamten Freistaat Bayern der landesweite Probealarm statt.