Di., 02.06.2026 , 13:57 Uhr

Pemfling: Nach Messerangriff – Mutmaßlicher Täter tot in Waldstück gefunden

Nach dem Messerangriff in einem Ortsteil von Pemfling (Landkreis Cham) ist der tatverdächtige 52-Jährige tot aufgefunden worden. Die Polizei geht davon aus, dass sich der Mann in einem Waldstück bei Stadlern (Landkreis Schwandorf) das Leben genommen hat.

Laut Polizei hatte ein Spaziergänger am Sonntag einen Leichnam entdeckt. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich dabei um den Mann, nach dem seit der Tat intensiv gesucht wurde. Wenig später entdeckte ein Jäger in der Nähe des Auffindeortes auch sein Auto, einen grauen Renault Megane. Eine Obduktion soll endgültige Klarheit bringen.

Messerangriff vor Pfingsten

Der 52-Jährige soll am Freitagnachmittag vor Pfingsten in Pemfling mehrfach auf seine 40-jährige Lebensgefährtin eingestochen haben. Die Frau wurde schwer verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht. Zeitweise schwebte sie in Lebensgefahr.

Inzwischen konnte die 40-Jährige das Krankenhaus wieder verlassen.

Die Kriminalpolizei wertete den Angriff als Beziehungstat. Hinweise auf eine konkrete Gefährdung der Bevölkerung gab es nach Angaben der Ermittler nicht.

Die Ermittlungen zu diesem Verfahren hat die Polizei noch nicht abgeschlossen. Die Kriminalpolizei Regensburg hat die Bearbeitung des Falls übernommen und bedankt sich bei der Bevölkerung für die Hinweise und die Mithilfe während der Fahndung.

Wichtiger Hinweis

In der Regel berichten wir nicht über Selbsttötungen oder Suizidversuche – außer, wenn die Umstände besondere Aufmerksamkeit erregen.

Sollten Sie selbst das Gefühl haben, Hilfe zu benötigen, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter den kostenlosen Rufnummern 0800/111-0111 oder 0800/111-0222. Hilfe bietet auch der Krisendienst Bayern unter 0800/655-3000 sowie die Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention.

TVA Onlineredaktion/PP Oberpfalz

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