„Habemus papam“ – „Wir sind Papst“: Die Reaktionen waren überwältigend, als im April 2005 feststand, dass ein Deutscher Papst wird. Noch größer war die Freude in Regensburg, als klar wurde, dass Benedikt XVI. im September 2006 die Domstadt besuchen würde.
Nach Stationen in München, Altötting und Marktl am Inn kam Benedikt XVI. am 11. September 2006 nach Regensburg. Für den Papst war es eine Rückkehr in seine alte Heimat. An der Universität Regensburg hatte er gelehrt, im nahe gelegenen Pentling hatte er sein Zuhause.
Der Besuch bewegte die Menschen. Tausende standen in Regensburg an den Straßen und hofften darauf, zumindest einen kurzen Blick auf den Heiligen Vater zu erhaschen.
Wir blicken auf den Papstbesuch in Regensburg zurück. Dafür haben wir Menschen getroffen, die besondere Momente mit dem Papstbesuch verbinden. Das Highlight war damals die Messe am Islinger Feld.
Der Höhepunkt des Papstbesuchs war die große Messe auf dem Islinger Feld. Tausende Gläubige aus ganz Deutschland kamen dort zusammen, um gemeinsam mit Benedikt XVI. den Gottesdienst zu feiern.
Organisiert wurde das Großereignis von Peter Kittel. Die Messe mit Tausenden Besuchern verlief reibungslos. Zwei Jahrzehnte später kehrte Kittel für ein Treffen mit Steffi Birnthaler zum Papstkreuz zurück – an den Ort, der bis heute an den besonderen Besuch in Regensburg erinnert.
Der Papstbesuch in Regensburg liegt 20 Jahre zurück. In dieser Woche treffen wir Menschen, die mit dem Besuch von Benedikt XVI. besondere Momente verbinden. Einer von ihnen ist Peter Kittel. Er organisierte damals die große Messe auf dem Islinger Feld. 20 Jahre später hat sich Steffi Birnthaler mit ihm am Papstkreuz getroffen.
Der Besuch von Benedikt XVI. bewegte Regensburg. Tausende Menschen standen an den Straßen und hofften darauf, zumindest einen kurzen Blick auf den Heiligen Vater zu erhaschen.
Die drei Tage des Papstbesuchs in Regensburg haben sich bei vielen Menschen ins Gedächtnis eingebrannt. Die Domstadt wurde während des Besuchs zum Treffpunkt für Gläubige aus vielen Teilen Deutschlands.
Die drei Tage in Regensburg haben sich bei vielen Menschen ins Gedächtnis eingebrannt. Die Domstadt wurde während des Papstbesuchs zum Treffpunkt für Gläubige aus vielen Teilen Deutschlands.
Vor 20 Jahren besuchte Papst Benedikt XVI. Regensburg. Die Tage in der Domstadt waren streng durchgetaktet und vom Protokoll bestimmt. Doch zwischen all den geplanten Terminen entstanden auch unerwartete Begegnungen. Eine davon begleitet die heute 20-jährige Antonia Klein bis heute.
Im September 2006 war Antonia Klein gerade einmal vier Monate alt. Während des Besuchs von Papst Benedikt XVI. wurde das Baby dem damaligen Kirchenoberhaupt gereicht.
Es war nur ein kurzer Augenblick: Papst Benedikt XVI. küsste das Kind und segnete es. Das vier Monate alte Baby war Antonia Klein.
Heute ist Antonia Klein 20 Jahre alt und Studentin. An die Begegnung mit Papst Benedikt XVI. kann sie sich selbst nicht erinnern. Dennoch ist der besondere Moment von damals bis heute Teil ihrer Geschichte.
Der Papstbesuch in Regensburg sorgte 2006 für zahlreiche bewegende Bilder und Begegnungen. Für Antonia Klein entstand dabei ein ganz persönlicher Moment: ein Kuss und ein Segen von Papst Benedikt XVI., festgehalten in einem Bild, das auch 20 Jahre später noch an diesen außergewöhnlichen Tag erinnert.
Seit 1970 hatte Benedikt XVI. ein Haus in Pentling. Der später zum Papst gewählte Joseph Ratzinger war der Gemeinde und seinen Nachbarn eng verbunden.
Während seines Besuchs in Regensburg im September 2006 kehrte Benedikt XVI. damit auch an einen Ort zurück, der für ihn über viele Jahre eine besondere Bedeutung hatte.
Eine besondere Verbindung bestand auch zwischen Benedikt XVI. und der Freiwilligen Feuerwehr Pentling. Anlässlich des 20. Jahrestags des Papstbesuchs hat sich TVA-Reporterin Steffi Birnthaler mit dem damaligen Kommandanten getroffen und mit ihm auf diese besondere Zeit zurückgeblickt.
Für den Regensburger Papst hatte Pentling eine besondere Bedeutung. Seit 1970 besaß er dort ein Haus. Das Anwesen behielt Benedikt XVI. bis zu seinem Tod im Jahr 2022.
Eine besondere Rolle spielten dabei seine Nachbarn Therese und Rupert Hofbauer. Sie kümmerten sich über all die Jahre um das Anwesen von Benedikt XVI. in Pentling.
Der Papstbesuch im Jahr 2006 brachte damit nicht nur Regensburg, sondern auch das sonst so ruhige Pentling für einige Tage in den Mittelpunkt.
KH / MF