Di., 02.12.2025 , 15:55 Uhr

Ostbayern: Vom Alltagseinsatz bis zur Krisenvorsorge – Johanniter erklären ihren Auftrag

Die Johanniter machen zum Tag des Ehrenamts auf die wachsende Bedeutung des Zivilschutzes und der privaten Krisenvorsorge aufmerksam.

Zivilschutz im Fokus zum Tag des Ehrenamts

Zum Internationalen Tag des Ehrenamts am 5. Dezember rücken die Johanniter in Ostbayern die wachsende Bedeutung des Bevölkerungsschutzes in den Mittelpunkt. Als Hilfsorganisation müssen sie nicht nur alltägliche Aufgaben bewältigen, sondern auch in außergewöhnlichen Situationen einsatzbereit sein.

Die Organisation engagiert sich deshalb verstärkt im Zivilschutz, einem Bereich, der durch die aktuelle sicherheitspolitische Lage in Europa zunehmend an Relevanz gewinnt. Im Spannungs- oder Verteidigungsfall sind die Johanniter gesetzlich verpflichtet, den Zivilschutz zu unterstützen. Ihr Ziel ist es, auf jede mögliche Lage vorbereitet zu sein und im Ernstfall bestmögliche Hilfe leisten zu können.

Ehrenamtliche übernehmen wichtige Aufgaben

Zum Zivilschutz zählen alle Maßnahmen, die dem Schutz der Bevölkerung und der Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens in Krisenzeiten dienen. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Johanniter in Ostbayern übernehmen dabei zentrale Aufgaben: Sie stellen den Sanitäts- und Betreuungsdienst, die Verpflegung der Bevölkerung und bei Bedarf auch die Versorgung verletzter Soldatinnen und Soldaten sicher.

Diese Verantwortung ist für die Johanniter fester Bestandteil ihres Selbstverständnisses und Ausdruck gelebter Solidarität in der Region.

Krisenvorsorge betrifft alle

Zivilschutz ist nicht nur Aufgabe von Hilfsorganisationen. Auch private Vorsorge spielt eine wichtige Rolle. Wer einige Tage Vorräte, Trinkwasser und wichtige Dokumente griffbereit hat, ist in jeder Notlage besser vorbereitet. Die Johanniter geben auf ihrer Website praktische Tipps, wie man sich und die Familie im Ernstfall schützen kann: www.johanniter.de/allemgewachsen

Die Johanniter in Ostbayern

Der Regionalverband Ostbayern der Johanniter-Unfall-Hilfe zählt über 1900 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Rund 600 Ehrenamtliche engagieren sich in sechs Ortsverbänden – in Großköllnbach, Kelheim, Landshut, Regensburg, Schwandorf und Schwarzenfeld.

Die Johanniter sind in vielen Bereichen aktiv: von Rettungsdienst und Erster Hilfe über Krisenintervention und Rettungshundestaffeln bis hin zu Therapiehundeeinsätzen und Jugendarbeit. Außerdem betreiben sie soziale Einrichtungen wie das Inklusionshotel INCLUDiO in Regensburg sowie die Hospize in Pentling und Schwandorf. Mit vielfältigen Angeboten leisten sie einen wichtigen Beitrag für die Menschen in der Region.

Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. / FH

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