Fr., 08.07.2022 , 18:13 Uhr

Ostbayern: Universitäten und Hochschulen setzen Kooperation im Netzwerk INDIGO fort

Seit 2014 arbeiten die sechs ostbayerischen Hochschulen im Netzwerk Internet und Digitalisierung Ostbayern zusammen. Dabei soll die Region als Wissenschaftsstandort gestärkt werden. Diese Zusammenarbeit wird jetzt fortgeführt.

Am 8. Juli trafen sich in Deggendorf die Präsidenten der ostbayerischen Universitäten und Hochschulen, um die Fortführung ihrer Zusammenarbeit im Netzwerk INDIGO zu beschließen. Hierfür wurde ein Rahmenvertrag zwischen der OTH Amberg-Weiden, der TH Deggendorf, der Hochschule Landshut, den Universitäten Passau und Regensburg sowie der OTH Regensburg geschlossen. Die Fortführung der guten und vertrauensvollen Zusammenarbeit im Netzwerk wurde so manifestiert.

 

 „Wir werden uns auch in Zukunft gerne mit unserem langjährigen Know-how im INDIGO-Netzwerk einbringen. Digitalisierung ist als strategisches Querschnittsthema fest im Profil unserer Hochschule verankert. Gerade im Bereich der Künstlichen Intelligenz haben wir mit unserem Regensburg Center for Artificial Intelligence (RCAI) eine zentrale Einrichtung, die Wissen über die Grenzen einzelner Fachbereiche hinweg bündelt und damit in Ostbayern einen wichtigen Beitrag dazu leistet, Anwendungen von KI zu erforschen, zur erproben und zum Einsatz zu bringen.“ – Prof. Dr. Ralph Schneider, Präsident der OTH Regensburg

 

Netzwerk bereits seit 2014

Das Netzwerk INDIGO fördert seit seiner Gründung im Jahr 2014 das gemeinsame Wirken von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Ostbayern. Im Zentrum steht dabei vor allem das große Themenfeld der Digitalisierung. „Die Bündelung wissenschaftlicher Kompetenzen“, so THD-Präsident und Sprecher des INDIGO-Direktoriums Prof. Dr. Peter Sperber, „war Grundlage neuer Kooperationen innerhalb des Netzwerks und auch mit Akteuren der Wirtschaft.“ Außerdem konnte man erfolgreich gemeinsame Förderanträge stellen.

 

Aktuell kooperieren die Hochschulen insbesondere zu Themen der künstlichen Intelligenz. Hierzu wurde Mitte 2020 die Initiative des »KI Campus Ostbayern« (KICO) gegründet. Der KICO macht als Plattform aktuelles Wissen zugänglich und vermittelt Ansprechpartnerinnen und -partner aus dem regionalen KI-Netzwerk. „So initiiert der KI Campus neue Kooperationen“, erläutert Sperber, „und fördert die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.“

Vornehmliches Ziel des Netzwerks INDIGO sei die dauerhafte Stärkung der Region Ostbayern als exzellenter Wissenschaftsstandort, aber auch als Ort von leistungsstarken und erfolgreichen Wirtschaftsunternehmen. Die enge Verzahnung von angewandter Forschung mit universitärer Grundlagenforschung biete hierfür eine ausgezeichnete Basis.

 

Deshalb werden die sechs Hochschulen in Ostbayern auch zukünftig auf das INDIGO Netzwerk setzen. Neben bereits bestehenden Forschungskooperationen werden die gemeinsamen Aktivitäten im Wissens- und Technologietransfer ausgeweitet. Die wissenschaftliche Leitung des Netzwerks übernimmt Prof. Dr. Tomas Sauer von der Universität Passau. Die Koordination wird auch weiterhin von der INDIGO-Geschäftsstelle, ebenfalls mit Sitz in Passau, vorgenommen.

 

OTH Regensburg / MB

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