Sonnenschutz für Beschäftigte im Freien
Vor allem Beschäftigte auf Baustellen, im Straßenbau, im Garten- und Landschaftsbau sowie in der Landwirtschaft sind im Sommer einer hohen Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Die IG BAU Niederbayern und Oberpfalz empfiehlt deshalb Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 50, regelmäßiges Nachcremen sowie möglichst bedeckende, luftdurchlässige Kleidung. Auch ein Bauhelm mit Nackenschutz gehört nach Ansicht der Gewerkschaft zur notwendigen Schutzausrüstung. Für den Schutz der Beschäftigten seien die Arbeitgeber verantwortlich.
Ausreichend trinken und Pausen im Schatten
Neben dem Sonnenschutz ist auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr wichtig. Die IG BAU Niederbayern und Oberpfalz fordert alle Arbeitgeber in den Landkreisen Cham, Regensburg und Kelheim auf, Beschäftigten bei Arbeiten im Freien jederzeit genügend Getränke bereitzustellen.
Bei körperlich anstrengender Arbeit in großer Hitze werden drei bis fünf Liter Flüssigkeit pro Tag empfohlen. Idealerweise sollten Beschäftigte alle 15 bis 20 Minuten ein Glas Wasser oder ungesüßten kalten Tee trinken.
WSS-Regel gegen Sommerhitze
Regelmäßige Pausen im Schatten sowie eine Verlagerung der Arbeitszeiten in die frühen Morgen- oder Abendstunden können die Belastung durch hohe Temperaturen zusätzlich verringern.
Außerdem empfiehlt die IG BAU Niederbayern und Oberpfalz allen Menschen, die regelmäßig im Freien arbeiten, einmal jährlich einen Hautkrebs-Check beim Hautarzt durchführen zu lassen.
PM IG Bau / FH