Mi., 16.10.2013 , 16:52 Uhr

Ostbayern: Salzhallen sind gut gefüllt

Es ist Mitte Oktober und in Garmisch-Patenkirchen und am Arber hat es sogar schon den ersten Schnee gegeben. Spätestens seitdem ist der Winterdienst  alarmiert und rüstet sich für einen Wintereinbruch in unserer Region. In Regensburg wurden 4000 Tonnen Salz in zwei Hallen eingelagert. Es stehen 16 Großräumfahrzeuge für die Stadtstraßen und 11 Kleinkommunalfahrzeuge für die vielen Rad- und Gehwege zur Verfügung. Zusätzlich gibt es 160 Handkolonnen.

Auch im Landkreis Cham ist man für einen plötzlichen Wintereinbruch gut gerüstet. Thomas Böhm sagte auf TVA-Anfrage: „Sobald der Wetterbericht auch in unseren Lagen Schnee oder Glätte vorhersagt, sind unsere Fahrzeuge innerhalb kürzester Zeit einsatzbereit.” In Zahlen hat der Landkreis Cham 420 Kilometer Kreisstraßen zu betreuen. Dafür sind 17 Großfahrzeuge im Einsatz. Elf davon gehören dem Landkreis, sechs Lohnunternehmen. Insgesamt wurden 5000 Tonnen in vier Hallen eingelagert.

540 Kilometer Straße hat der Landkreis Straubing-Bogen zu betreuen. Von den 55 im Bauhof beschäftigten Arbeitern werden 30-35 regelmäßig im Winterdienst eingesetzt. Die Niederbayern haben insgesamt 5.700 Tonnen Salz gekauft, letztes Jahr waren es nur 4000 Tonnen.

Gut gerüstet ist man auch im Landkreis Kelheim. Dort sind bereits alle Einsatzpläne für den kommenden Winter erstellt. Bereits im April hat man Angebote für die Lieferung von Streusalz eingeholt und die Hallen entsprechend aufgefüllt. Insgesamt beträgt der Salzvorrat 3000 Tonnen. Der Landkreis hat 300 km Straße zu räumen, das soll mit insgesamt 26 Beschäftigten geschafft werden.

MK

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