Mit rund fünf Millionen Euro fördert der Freistaat Bayern im Jahr 2026 insgesamt 133 Kunst- und Kulturprojekte im ganzen Land. 29 Projekte in Ostbayern erhalten dabei zusammen rund eine Million Euro aus dem Kulturfonds Bayern.
Kunstminister Markus Blume gab die Förderentscheidungen jetzt in München bekannt. Er betonte: „Kulturfonds Bayern – seit 1996 die Adresse für gute Ideen. Seit 30 Jahren fördern wir mit dem Kulturfonds die kulturelle Vielfalt in ganz Bayern und geben innovativen Projekten den nötigen Anschub. Ich freue mich, dass wir 2026 mit rund einer Million Euro gezielt Impulse für das kulturelle Leben in Ostbayern geben können. Ich danke den örtlichen Abgeordneten im Bayerischen Landtag für die Unterstützung“.
Die Vergabe der Mittel aus dem Kulturfonds Bayern 2026 erfolgt in zwei Förderrunden.
Über Projekte mit einer Einzelförderung von mehr als 25.000 Euro entscheidet der Ministerrat. Voraussetzung ist die Billigung des Ausschusses für Staatshaushalt und Finanzfragen sowie die Beteiligung des Ausschusses für Wissenschaft und Kunst des Bayerischen Landtags.
Mit der aktuellen Zustimmung der beteiligten Ausschüsse wurden zwölf kulturelle Projekte in Ostbayern bewilligt, die jeweils mehr als 25.000 Euro erhalten.
Bereits Anfang April hatte Kunstminister Markus Blume außerdem 17 weitere Kunst- und Kulturprojekte in Niederbayern und der Oberpfalz mit einer Fördersumme von jeweils bis zu 25.000 Euro genehmigt.
Die geförderten Vorhaben decken zahlreiche künstlerische Bereiche ab. Dazu gehören Laienmusik und Musikpflege, Zeitgenössische Kunst, Museumsarbeit sowie Theaterprojekte.
Kulturinteressierte dürfen sich unter anderem auf die 199 Tage dauernde Veranstaltungsreihe „So klingt Bayern“ freuen. Sie begleitet die neue Bayerische Landesausstellung „Musik in Bayern“ in Freyung und der Region.
Auch das Freilichtspiel „Ein Sommernachtstraum“ von William Shakespeare auf der Burg Brennberg im Landkreis Regensburg wird unterstützt.
Die Fördermittel kommen Künstlervereinigungen, Vereinen und Kommunen aus allen Regierungsbezirken zugute. Ziel ist es, ihre kulturelle Arbeit nachhaltig zu stärken.
Gefördert werden sowohl neue Projekte als auch Fortsetzungsmaßnahmen. Die Verteilung der Gelder richtet sich nach der jeweiligen Antragslage in den einzelnen Regierungsbezirken.
Schon jetzt ruft Kunstminister Markus Blume dazu auf, Anträge für die nächste Förderrunde einzureichen. Träger geplanter Kulturprojekte können sich bis zum 1. Oktober 2026 bei der zuständigen Bezirksregierung bewerben.
Weitere Informationen sowie das Antragsportal sind auf der Internetseite des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst zu finden.
Pressemitteilung Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst / MF