Sa., 24.10.2026 , 08:10 Uhr

Empfehlung der Johanniter: Immunsystem stärken und Impfschutz auffrischen

Ostbayern: Gut geschützt durch die Grippesaison

Die Johanniter in Ostbayern geben Tipps, wie man die körpereigenen Abwehrkräfte unterstützen und sich mit einer Grippeschutzimpfung vor schweren Krankheitsverläufen schützen kann.

Sobald es draußen kalt und nass wird, verbreiten sich Grippeviren besonders schnell. Wer sein Immunsystem rechtzeitig stärkt, hat gute Chancen, gesund durch die Grippesaison zu kommen.

Gleichzeitig bietet die jährliche Grippeschutzimpfung einen wichtigen Schutz vor einer Erkrankung an Influenza und möglichen schweren Komplikationen.

Dabei ist es wichtig, zwischen einer echten Grippe und einem grippalen Infekt zu unterscheiden. Während eine Erkältung meist mild verläuft, kann eine Influenza insbesondere für ältere Menschen und Personen mit bestimmten Vorerkrankungen schwerwiegende, mitunter lebensgefährliche Folgen haben.

Die Johanniter empfehlen deshalb, sich rechtzeitig vor Beginn der Grippesaison impfen zu lassen. Der Herbst ist dafür ein günstiger Zeitpunkt, damit sich der Impfschutz rechtzeitig aufbauen kann. Etwa zwei Wochen nach der Impfung ist der vollständige Impfschutz erreicht.

Besonders empfohlen wird die Grippeschutzimpfung für Menschen ab 60 Jahren, Schwangere, Personen mit chronischen Erkrankungen sowie Menschen mit geschwächtem Immunsystem. Auch Beschäftigte im medizinischen Bereich sollten ihren Impfschutz jährlich auffrischen lassen.

Wer beruflich oder im Alltag viel Kontakt zu anderen Menschen hat, kann sich ebenfalls ärztlich zur Grippeschutzimpfung beraten lassen. Für Kinder mit chronischen Erkrankungen, insbesondere der Atemwege oder des Immunsystems, kann die Impfung ebenfalls wichtig sein.

Die Kosten werden für die empfohlenen Impfungen in der Regel von den Krankenkassen übernommen.

Der saisonale Grippeimpfstoff gilt allgemein als gut verträglich. Wie bei anderen Impfungen kann es vorübergehend zu leichten Schmerzen, Rötungen oder Schwellungen an der Einstichstelle kommen. Gelegentlich treten auch Beschwerden auf, die an eine Erkältung erinnern.

Diese Reaktionen klingen normalerweise innerhalb weniger Tage wieder ab. Da sich die zirkulierenden Grippeviren verändern, wird die Zusammensetzung des Impfstoffs regelmäßig angepasst. Deshalb wird eine jährliche Grippeschutzimpfung empfohlen.

Neben der Impfung trägt auch ein gesunder Lebensstil dazu bei, die körpereigenen Abwehrkräfte zu unterstützen. Die Grundlage bildet eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse.

Besonders empfehlenswert sind Brokkoli, Karotten, Knoblauch, Trauben, Zitrusfrüchte und Nüsse. Sie liefern unter anderem die Vitamine A, B2, B6, B12, C, D und E, die für ein gut funktionierendes Immunsystem wichtig sind.

An kalten Tagen können warme Speisen und Getränke zusätzlich zum Wohlbefinden beitragen.

Auch ausreichend Schlaf, regelmäßige Bewegung und ein bewusster Umgang mit Stress sind wichtig. Bewegung bringt den Kreislauf in Schwung und kann zu einem erholsamen Schlaf beitragen.

Entspannungstechniken wie Meditation, autogenes Training oder progressive Muskelentspannung helfen dabei, zur Ruhe zu kommen und Belastungen abzubauen.

Ein weiterer wichtiger Baustein ist die Hygiene. Gründliches und regelmäßiges Händewaschen reduziert das Risiko, Krankheitserreger weiterzuverbreiten.

Regelmäßiges Lüften sorgt für einen guten Luftaustausch in Innenräumen. Wer sich bei nasskaltem Wetter draußen aufhält, sollte zudem auf angemessene Kleidung achten und sich ausreichend Erholung gönnen.

Auch Saunagänge oder Wechselduschen können für manche Menschen zum persönlichen Wohlbefinden beitragen, sofern sie gut vertragen werden. Sie ersetzen jedoch weder die Grippeschutzimpfung noch grundlegende Hygienemaßnahmen.

Fazit: Wer die Grippesaison möglichst gesund überstehen möchte, sollte mehrere Maßnahmen miteinander verbinden. Eine ausgewogene Ernährung, Bewegung, ausreichend Schlaf und gute Hygiene unterstützen die Gesundheit.

Die jährliche Grippeschutzimpfung ist insbesondere für Menschen mit einem erhöhten Risiko ein wichtiger Baustein, um sich vor schweren Verläufen der Influenza zu schützen.

 

Johanniter Ostbayern

Das könnte Dich auch interessieren

23.10.2026 Leichtes Erdbeben erschüttert tschechisches Grenzgebiet Im westlichen Grenzgebiet Tschechiens zu Bayern hat es ein leichtes Erdbeben gegeben. Nach den Erdbebendaten des Geophysikalischen Instituts der tschechischen Akademie der Wissenschaften lag die Stärke bei rund 3,5. Der Erdbebenherd befand sich demnach nördlich von Bela nad Radbuzou in einer Tiefe von rund neun Kilometern. Zu der Erschütterung kam es kurz nach halb eins 23.10.2026 Steuerschätzung: Der Bund kann sich freuen, der Freistaat nicht Bayern kann sich nach der neuesten Steuerschätzung anders als der Bund bis 2027 nicht auf steigende Steuereinnahmen freuen. Finanzminister Albert Füracker (CSU) sagte der Deutschen Presse-Agentur in München, für 2026 müsse Bayern mit einem leichten Minus von 0,3 Milliarden Euro im Vergleich zum Haushalt 2026 rechnen.   Leichtes Minus für 2026 und 2027 Für 2027 22.10.2026 Umfrage: Viele Bayern sehen KI skeptisch Viele Menschen in Bayern sehen Künstliche Intelligenz einer neuen Umfrage zufolge eher skeptisch. 38 Prozent erwarten, dass KI das Leben der Menschen in den kommenden Jahren verschlechtern wird. Nur 27 Prozent gehen von einer Verbesserung aus, 35 Prozent sind unentschieden. Umfrage von Civey im Auftrag des Genossenschaftsverbands Das Ergebnis stammt aus einer Erhebung des Instituts 21.10.2026 Regensburg: Rekord im Westbad – 893 Schwimmer, 75.554 Bahnen, 3.777,7 Kilometer Beim 24-Stunden-Schwimmen im Westbad in Regensburg haben am vergangenen Wochenende 893 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen 3.777,7 Kilometer zurückgelegt. Das sind 75.554 Bahnen und ein neuer Rekord.   Neue Bestmarke beim Benefiz-Schwimmen Das 24-Stunden-Schwimmen im Westbad war laut Text ein Fest der Rekorde. „Mit insgesamt 75.554 Bahnen und einer Gesamtstrecke von 3.777,7 Kilometern stellten die 893