Fr., 31.12.2021 , 08:42 Uhr

Ostbayern: Diese Regeln gelten an Silvester

Was ist dieses Silvester erlaubt und was nicht? Hier ein kurzer Überblick:

Versammlungsverbot

Zwischen dem 31. Dezember 2021, 15 Uhr, und dem 1. Januar 2022, 9 Uhr, sind Ansammlungen von mehr als zehn Personen auf öffentlichen publikumsträchtigen Plätzen und in ihrem weiteren Umfeld untersagt.

Ansammlungsverbot in Regensburger Innenstadt

Im Stadtgebiet Regensburg werden daher folgende öffentliche publikumsträchtige Verkehrsflächen für Ansammlungen gemäß § 14 Absatz 4 Satz 3 der 15. BayIfSMV (Ansammlungsverbot) festgelegt:

Die Bundesregierung hat darüber hinaus ein bundesweites Verkaufsverbot für Pyrotechnik erlassen.

 

Feuerwerksverbot in Altstadt

Laut Amtsblatt der Stadt Regensburg vom 22. November 2021 hat die Stadt für den anstehenden Jahreswechsel ein Feuerwerksverbot für die Altstadt erlassen.
Es gilt im Zeitraum von Freitag, 31. Dezember 2021 (Silvester), 20.30 Uhr, bis Samstag, 1. Januar 2022 (Neujahr), 6 Uhr, auf allen öffentlichen Flächen der Altstadt südlich der Donau im und innerhalb des Grüngürtels, der gebildet wird aus:

Das  gilt im Zeitraum von Freitag, 31. Dezember 2021 (Silvester), 20.30 Uhr, bis Samstag, 1. Januar 2022 (Neujahr), 6 Uhr, auch auf allen öffentlichen Flächen der Altstadt südlich der Donau im und innerhalb des Grüngürtels, der gebildet wird aus:

Betroffen sind auch:

 

Regeln bei privatem Feuerwerk

Auf privaten Flächen ist das Böllern zwar prinzipiell erlaubt, doch muss unbedingt darauf geachtet werden, dass ausreichend Platz – auch nach oben – zur Verfügung steht. Um schwere Unfälle zu vermeiden, warnt die Stadt dringend davor, Feuerwerkskörper in engen Hinterhöfen oder gar auf Balkonen zu zünden.

 

Kein Feuerwerk bei Befreiungshalle und Walhalla erlaubt

In diesem Zusammenhang weist die Bayerische Schlösserverwaltung darauf hin, dass am 31. Dezember und am 1. Januar ergänzend zu den geltenden staatlichen bzw. kommunalen Regeln ganztägig rund um die bayerischen Schlösser, Burgen und Residenzen keine Feuerwerkskörper oder sonstige Pyrotechnik abgebrannt werden dürfen. Die Schlösserverwaltung untersagt jedes Abbrennen dieser Gegenstände, insbesondere auf den Schlossplätzen und Burginnenhöfen. Darunter fallen auch chinesische Himmelslaternen. Diese sind nach der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung verboten.

In der Silvesternacht sind aufgrund der Brandgefahr auch einige Schlossplätze und Anlagen gesperrt. Die Zufahrtsstraße zur Befreiungshalle Kelheim ist von 18 Uhr bis 8 Uhr gesperrt, es ist ein Sicherheitsdienst im Einsatz.

Eine Übersicht aller Regelungen ist unter www.schloesser.bayern.de/ zu finden.

Neben der Pandemiebekämpfung dient diese Regelung auch der Verhütung einer erhöhten Brandgefahr: Raketen, Böller und Funkenflug gefährden die historischen Gebäude erheblich.

Die Bayerische Schlösserverwaltung bittet eindringlich, mitgebrachte Gläser und Flaschen wieder mitzunehmen und zu entsorgen, da sich jedes Jahr Menschen und Tiere an den Scherben aus der Silvesternacht verletzen.

 

Stadt Regensburg/Bayerische Schlösserverwaltung/JM

 

 

Das könnte Dich auch interessieren

24.02.2026 Ostbayern: Aktueller Hochwasserstand Aufgrund von Tauwetter und anhaltenden Niederschlägen sind die Wasserstände in mehreren Gewässern deutlich angestiegen. Für manche Gebiete in Ostbayern gilt deshalb eine Hochwasserwarnung. Die Lage soll sich ab Mittwoch aber entspannen. 23.02.2026 Bayern: Steigende Wasserstände – Flüsse und Bäche treten über die Ufer Vor allem in den Regionen rund um den Bayerischen Wald und das Fichtelgebirge treten Flüsse und Bäche teils über die Ufer. Während vielerorts nur Wiesen und Felder betroffen sind, könnten mancherorts auch Keller und Häuser überflutet werden. Noch ist der Höchststand nicht überall erreicht. Der Hochwassernachrichtendienst rechnet jedoch damit, dass die Pegelstände ab Mittwoch wieder 15.02.2026 Fasching in Ostbayern 2026 14.02.2026 Bayern: 95 Millionen Euro Hochwasserhilfe von der EU Bayern hat nach dem verheerenden Hochwasser im Juni 2024 rund 95 Millionen Euro aus dem Europäischen Solidaritätsfonds erhalten. Das bestätigte eine Sprecherin des Finanzministeriums auf dpa-Anfrage. Zuvor hatte die „Augsburger Allgemeine“ darüber berichtet. Den Antrag auf die europäischen Hilfen hatte der Freistaat gemeinsam mit Baden-Württemberg gestellt. 95 Millionen Euro aus dem Europäischen Solidaritätsfonds Mit den